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Klinik-Transfer soll her

Neujahrsempfang in Lauenau Klinik-Transfer soll her

Der ehrenamtliche und gemeinnützige Fleiß in Lauenauer Vereinen, Verbänden und Einrichtungen ist beim Neujahrsempfang der „Lauenauer Runde“ auf ein dickes Lob gestoßen. Der Vorsitzende Klaus Kühl sowie auch Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla und Lauenaus Ratsvorsitzender Wilfried Mundt zollten viel Anerkennung.

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Wilhelm Garbe mit der Flecken-Collage.

Quelle: nah

LAUENAU. Kühl hatte nachgerechnet: 150 Veranstaltungen in Lauenau und Feggendorf im vergangenen Jahr, sogar über 210 in den kommenden Monaten. Dies sei ein Beleg für die gute Gemeinschaft im Ort, meinte Kühl. Und: „Dieses Angebot wird auch gut angenommen.“ Ähnlich äußerte sich Hudalla: „Ehrenamtliches Engagement reißt hier tolle Dinge.“ Und wenn Grundstücke in neuen Baugebieten im Handumdrehen veräußert werden können, dann liege das auch „am Leben in unseren Orten“.

Reges Leben im Flecken

 Die Politik werde weiterhin das rege Leben im Flecken unterstützen, verwies Bürgermeister Mundt auf die finanzielle Förderung von Gebäuden und Vereinen. Er dankte der „Runde“ und dem Feggendorfer Vereinskomitee ebenso wie den kulturellen Akzenten, die zum Beispiel Kesselhaus und Kunstetage setzten. Auch die Eishalle sei von hohem Wert für den Flecken: „Das ist doch der Publikumsmagnet in den Wintermonaten.“

 Im Mittelpunkt der Ratsentscheidungen der kommenden Monate stehe zunächst das sogenannte Düvel-Haus, von dem ein Teil abgerissen werde und der Rest für eine neue Nutzung vorgesehen sei. Dagegen bleibe die Zukunft der Regenberg-Immobilie möglicherweise noch bis 2018 offen, auch wenn das Gebäude weitgehend baufällig sei.

Nicht schuldenfrei

 Mundt räumte ein, dass „der Flecken nicht schuldenfrei ist. Aber unsere Finanzlage ist überschaubar“. Nachdrücklich forderte er eine Verkehrslösung, um das künftige Kreisklinikum in Vehlen besser zu erreichen: „Darüber muss gesprochen werden.“

 Mundt scheint einem möglichen „Finanzausgleich“ zwischen den großen und kleinen Orten der Samtgemeinde Rodenberg nicht abgeneigt zu sein. Beim Neujahrsempfang wehrte er sich jedoch gegen eine „öffentliche Diskussion in der Presse“. Diese Thematik lasse sich nur intern „in Sachgesprächen erörtern“, verwies er auf die Vielschichtigkeit des Themas.

Forderung nach "Infrastrukturausgleich"

 Denn dann müsse einmal deutlich werden, was die größeren Kommunen zur Verbesserung der Infrastruktur auch für das Umland leisten. Wenn Lauenau zum Beispiel viel Geld aufbringe, um einer ansiedlungswilligen Schlachterei ein ordentliches Ambiente zu bieten, dann komme dies letztlich auch der Bevölkerung des Umlands zugute. Wie berichtet, gibt es Forderungen aus den kleinen Orten nach einem „Infrastrukturausgleich“.

 Am Rande des 26. Neujahrsempfangs, zu dem mehr als 130 Teilnehmer gekommen waren, verabschiedete Kühl aus dem Bauteam Willi Nolte, Fritz Battermann, Wilhelm Ragge und Frank Dieter Großmann, die aus Altersgründen um ihr Ausscheiden baten.

Weihnachtsmann im Ruhestand

 Auch einen neuen Weihnachtsmann wird sich die „Runde“ suchen müssen: Georg Strecker trat nach 32 Jahren in den „Ruhestand“. Den musikalischen Rahmen der Veranstaltung besorgte das Akkordeonorchester aus Langenhagen.

 Ehrung für den Reiher-Pfleger

 Die jährliche Auszeichnung für besondere ehrenamtliche Leistungen hat der Flecken Lauenau in diesem Jahr einem besonders stillen Helfer gewidmet. Wilhelm „Willi“ Garbe erhielt die „Fleckendiener-Collage“ für die in der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkte Pflege der Grünanlagen rund um die „Akazienreiher“ am Unteren Triftweg sowie die Patenschaft für das dort von Bildhauer Josef Hauke geschaffene hölzerne Kunstwerk. Bürgermeister Wilfried Mundt erinnerte zugleich an Garbes früheres Engagement in der damaligen Werksfeuerwehr Casala und bei den jährlichen Ferienprogrammen des SPD-Ortsvereins. nah

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