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Kreisschützen feiern im „Sägewerk“

Lauenau / „Sägewerk“ Kreisschützen feiern im „Sägewerk“

Mit einem Abend, der der Geselligkeit und dem Wiederauffrischen alter Kontakte gewidmet ist, feiern die Schützenvereine des Altkreises Springe das 60-jährige Bestehen ihres Kreisverbands Deister/Süntel/Calenberg.

Lauenau (nah). Dazu werden am Sonnabend, 17. September, Busse eingesetzt, die die Teilnehmer in die Lauenauer Festhalle „Sägewerk“ bringen. Kreisvorsitzender Wilfried Mundt ist zufrieden über die Resonanz. Das „Sägewerk“ dürfte zum Auftakt um 19 Uhr mit rund 400 Besuchern gefüllt sein. Der Eintritt ist frei.

„Fast alle Vereine beteiligen sich“, lobt der Feggendorfer und ist sicher, mit dem Bustransfer für Resonanz gesorgt zu haben. Die Rückfahrkarte koste nur sechs Euro. Getränke und kleine Gerichte werden zu „zivilen Preisen“ angeboten. Nicht einmal eine Kleiderordnung gibt es. Zwar ist Schützen- oder Bogenanzug gewünscht, soll aber „keine Pflicht“ sein, wie Mundt betont.

Der Verband war einer der landesweit ersten, der sich am 11. März 1951 im Springer Hotel „Friese“ gegründet hatte. Wegen der Folgen des Krieges gab es nicht viele Schützenvereine. Gerade einmal 13 Einladungen konnten versandt werden. Später gehörten dem KSV mitunter mehr als 30 Vereine an. Zum ersten Vorsitzenden wurde Adolf Abelmann vom Kleinkaliber-Schießverein Schulenburg gewählt. Diese Gemeinschaft richtete auch das erste Kreisschützenfest im August 1951 aus.

1954 teilte sich der Kreisverband für fünf Jahre in den westlichen Bereich („Deister-Süntel“) und den Ostkreis („Springe“). 1959 wurde mit der Zusammenlegung die heutige Bezeichnung beschlossen. 1972 wurde die „Schießsportgemeinschaft Wisent“ gegründet, die der besonderen Förderung der Jugend dient und Chancen bietet, bei Landes- oder Bundesmeisterschaften anzutreten.

Die Reihe der Vorsitzenden wurde nach Abelmann mit Wilhelm Röcker (1959- 1972), Peter Leiß (1972- 1980), Günter Pansegrau (1980-1991) und noch einmal mit Leiß (1991-2008) fortgesetzt. Danach trat der Feggendorfer Wilfried Mundt an.

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