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Lauenau Lastwagen touchiert überholendes Wohnwagengespann auf der Autobahn 2
Schaumburg Rodenberg Lauenau Lastwagen touchiert überholendes Wohnwagengespann auf der Autobahn 2
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06:15 11.04.2012
Der angekoppelte Wohnwagen hat beim Schleudern den Mazda schwer beschädigt. Die beiden Propangasflaschen im Wohnwagen konnten noch vom Beifahrer des Autos zugedreht werden. Quelle: cap
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Lauenau (cap)

Ein 48-Jähriger fuhr laut Polizei gegen 19.15 Uhr in einem Lastwagen mit Anhänger eines Logistikunternehmens auf der Autobahn 2 in Richtung Lauenau. Der Fahrer aus Blankensee war nach Polizeiangaben anderen Verkehrsteilnehmern schon zuvor aufgefallen, weil er auf dem rechten Fahrstreifen zeitweise in Schlangenlinien gefahren war. Eine 38-jährige Autofahrerin war mit einem gleichaltrigen Beifahrer in einem Mazda Premacy und einem angekoppelten Wohnwagenanhänger hinter dem Lastwagen in der gleichen Richtung unterwegs.

Etwa 800 Meter vor der Anschlussstelle überholte die Fahrerin aus Laatzen das LKW-Gespann auf dem mittleren Fahrstreifen. Der Lastwagen touchierte mit der linken Seite den Mazda rechtsseitig. Dabei schaukelte sich der einachsige Wohnwagen auf und geriet zusammen mit dem Auto ins Schleudern. Am Wohnwagen brach das rechte Rad ab und beschädigte auf einigen Metern zwei Fahrbahnoberflächen. Das Wohnwagengespann drehte sich gegen die Fahrtrichtung und kam auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen. Der angekoppelte Wohnwagen drückte sich in das Heck des Mazda und beschädigte diesen vollständig. Ausrüstung und Verpflegung aus dem Wagen wurden über zwei Fahrbahnen verteilt. Die 38-Jährige kam mit leichten Armverletzungen zusammen mit ihrem gleichaltrigen Begleiter, der sich ein Schleudertrauma zuzog, in einem Rettungswagen ins Kreiskrankenhaus Stadthagen.

Der 48-jährige Lkw-Fahrer bemerkte den Unfall nicht sofort und fuhr mit dem Lastwagen bis zur Anschlussstelle Lauenau. Er stand laut Polizei weder unter Alkohol- noch unter Drogeneinfluss. Die Polizei schätzt den Sachschaden am LKW auf etwa 1500 Euro. Der Schaden am abgeschleppten Wohnwagengespann beläuft sich den Beamten zufolge auf etwa 7000 Euro. Während der Unfallaufnahme und Bergung des Gespanns bildete sich ein etwa 1,5 Kilometer langer Rückstau.

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