Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Lauenau: Nach einem Monat noch kein Täter

Mordkommission arbeitet mit „Hochdruck“ Lauenau: Nach einem Monat noch kein Täter

Der Tod von Ines K. aus Lauenau ist noch immer nicht aufgeklärt. Auch vier Wochen nach dem Tötungsdelikt wollen sowohl Staatsanwaltschaft als auch Polizei keine Angaben zu eventuellen Verdächtigen oder dem aktuellen Stand der Ermittlungen abgeben. Nur so viel: Die Untersuchungen zum Fall werden weiterhin „mit Hochdruck geführt“, wie Polizeisprecher Axel Bergmann versichert.

Voriger Artikel
Vier Jahre Haft für Messerstecher
Nächster Artikel
Spielgeräte müssen aus Sicherheitsgründen weg

Noch immer stehen die Blumen, die an Ines K. erinnern, an der Carl-Sasse-Straße.

Quelle: gus

Lauenau (js). „Bei einem Kapitalverbrechen müssen entsprechend viele Spuren aufgenommen werden. Diese dann zu untersuchen, nimmt viel Zeit in Anspruch“, sagt Nils-Holger Dreißig, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Bückeburg. Nach Angaben von Bergmann stehen die Beamten der Mordkommission (MK) derzeit vor der Aufgabe, viel Büroarbeit zu bewältigen. „Alles, was in Papierform vorhanden ist, wird gesichtet und bewertet“, erklärt der Polizeisprecher.
Dazu zählen auch die Ergebnisse der Spurenuntersuchung vom Tatort. Während Ermittlungsteams der 18-köpfigen MK beispielsweise Zeugen vernommen haben, sicherten Kriminaltechniker am Tatort Spuren und bereiteten diese für die Analyse bei den entsprechenden Instituten vor.
Es gebe also keinen Leerlauf bei der MK: „Das die Tat nun einige Wochen zurück liegt, heißt gar nichts für uns. Wir setzen alles daran, den Fall zu lösen“, sagt Bergmann. Weitere Einzelheiten bezüglich der Ermittlungen – wie diese im Einzelnen aussehen und wann diese möglicherweise abgeschlossen werden – seien aus „ermittlungstaktischen Gründen“ nicht zu erfahren. Damit ist die Sprachregelung der Ermittlungsbehörden gegenüber der Öffentlichkeit seit nunmehr einem Monat nahezu unverändert, offizielle Angaben zum Tathergang und zur Auffindesituation gibt es nicht.
Auf die Frage, wie lange die Mordkommission in dieser Form weiter besteht, sagt Dreißig: „So lange, wie es nötig ist.“ Der Punkt, an dem die Ermittlungen eingestellt würden, sei „noch lange nicht zu sehen“, versichert der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Bückeburg.
Auch die Möglichkeit einer Überforderung der mit Mordfällen eher unerfahrenen hiesigen Polizei weist Dreißig entschieden zurück: „In der Mordkommission sind Experten aus Nienburg und Schaumburg, die bestens auf solche Fälle vorbereitet sind.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

O’zapft is heißt es in der Stadthäger Festhalle wieder am Freitag und Sonnabend, 23. und 24. September. Dann dominieren die Farben Blau und Weiß in der Halle und fesche Frauen in farbenfrohen Dirndln tanzen auf den Tischen... mehr