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Lauenauer Runde fordert Unterstützung

„Feste kommen nicht von allein!“ Lauenauer Runde fordert Unterstützung

Die ganze Vielfalt des Fleckens Lauenau im Jahreslauf hat der Neujahrsempfang der „Lauenauer Runde“ verdeutlicht. Vor über 180 Zuhörern zeigten Vorsitzender Klaus Kühl und Bürgermeister Wilfried Mundt Vergangenes und Bevorstehendes auf. So gut besucht war ein Neujahrsempfang noch nie.

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Grußworte vor Rekordkulisse: Vorsitzender Klaus Kühl beim Lauenauer Neujahrsempfang mit 180 Besuchern.

Quelle: nah

Lauenau. Kühl betonte erneut, am Standort von Fleckenfete einschließlich Bühne ebenso festhalten zu wollen wie am Weihnachtsmarkt rund um die Plaza. Vor allem das Sägewerk sei bei der adventlichen Großveranstaltung von wichtiger Bedeutung. In Bezug auf den Bühnenstreit im vergangenen Sommer strebe er mit den zuständigen Behörden eine sichere Regelung an: „Wir lassen uns unsere Fete nicht kaputtmachen“, sagte er unter heftigem Beifall.

Der Vorsitzende verlangte zugleich mehr Unterstützung: „Feste kommen nicht von allein.“ Sie bedürften vieler Hilfe, die  Vorstand, „Bauteam“ oder auch „Landburschen“ nicht allein leisten könnten.
Bürgermeister Mundt zeigte die derzeit großen Projekte wie das ehemalige Schusterhaus und die Errichtung einer Arztpraxis im Gewerbepark auf, übte zugleich heftige Kritik am zögernden Baufortschritt im Feggendorfer Dorfgemeinschaftshaus: „Der Anbau von nur zehn Quadratmetern ist noch immer nicht fertig.“

Kommunale Projekte wie auch ehrenamtliches Engagement, dass zu einer Vielzahl attraktiver Angebote und Veranstaltungen sorge, habe Lauenau inzwischen „zu einem kleinen Imperium“ werden lassen. Dies sollte sich fortsetzen – verbunden mit dem Mut auch Neues zu wagen.

Kühl bezeichnete das umfangreiche Gastronomie-, Freizeit- und Kulturangebot im Flecken im Vergleich zu Nachbarkommunen „fast schon als Luxus“. „Aber wir müssen aufpassen“, verlangte er, „dass wir unsere kleinen Geschäfte behalten“. Schaufenster würden sich eben nicht durch Bestellungen im Internet füllen.

Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla griff Mundts Themen zu aktuellen Gegebenheiten im Flecken auf: Denkmalsanierung und Arztpraxis seien Projekte, bei denen die öffentliche Hand in Vorleistung treten müsse. Deshalb sei der Mut des Gemeinderates zu Krediten richtig: Erfolg und Bewegung kämen nicht durch Zugucken sondern durch Machen.  nah

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