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LauenaumordVerbrechen in Lauenau: Kein Durchbruch

Mordermittlung LauenaumordVerbrechen in Lauenau: Kein Durchbruch

Auch zwei Wochen nach dem gewaltsamen Tod der Lauenauerin Ines K. hat die Polizei noch keinen Durchbruch bei den Ermittlungen geschafft. Die Mordkommission (Moko) „Kamin“ macht nach Angaben von Pressesprecher Axel Bergmann zwar stetig Fortschritte.

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Lauenau. Um welche Art von neuen Erkenntnissen es sich handelt, verschweigt Bergmann indes. Auch Staatsanwalt Nils-Holger Dreißig mauert. „Aus ermittlungstaktischen Gründen“, wie er sagt.

Die Arbeit der Moko besteht nach wie vor im Auswerten der zahlreichen Spuren. „Wir bekommen täglich Rückläufer“, so Bergmann. Gemeint sind beispielsweise Untersuchungsergebnisse aus Laboren. Auch wenn der Öffentlichkeit noch immer kein Täter präsentiert werden kann, sieht Bergmann Polizei und Staatsanwaltschaft nicht unter Druck.

Es handle sich um ein „übles Tötungsdelikt“, das gründlich und umsichtig aufzuarbeiten sei. Für die Polizei gestalte sich die Arbeit auch deshalb schwierig, weil sich nach derzeitigem Kenntnisstand Täter und Opfer zum Tatzeitpunkt allein in dem Haus an der Carl-Sasse-Straße aufhielten. Umso anspruchsvoller sei die Aufgabe, das Geschehene zu rekonstruieren. Die Moko arbeite intensiv.

Auch Dreißig betont, dass die Ermittler „ihr Möglichstes“ tun, um Licht ins Dunkel zu bringen. Ob die Arbeit schnell oder langsam vorangehe, wolle er nicht beurteilen. „Das muss man von Fall zu Fall sehen. Es gibt Fälle, da dauert die Aufklärung länger“, so Dreißig. gus

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