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Lauenau Mann überlebt Messer im Rücken
Schaumburg Rodenberg Lauenau Mann überlebt Messer im Rücken
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00:27 05.01.2015
Quelle: Symbolfoto
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Lauenau. Wie es genau zu der Tat kam, sei noch unklar, so die Staatsanwaltschaft. „Wir gehen aber davon aus, dass der Beschuldigte und das Opfer eigentlich befreundet waren. Durch die starke Alkoholisierung der Beteiligten ist eine Rekonstruktion des Abends allerdings schwierig.“

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen sei davon auszugehen, dass der Beschuldigte und das Opfer in dessen Wohnung in Lauenau in der Nacht auf den 31. Dezember erhebliche Mengen Schnaps getrunken haben. Im Laufe der Nacht soll der 34-Jährige seinem Gegenüber ein Küchenmesser in den Rücken gerammt haben. Trotzdem gelang es dem Geschädigten irgendwie, den 34-Jährigen aus der Wohnung zu vertreiben.

Ein Nachbar, der auf das Geschehen aufmerksam wurde, alarmierte sofort die Polizei. Diese konnte den Beschuldigten gegen 4.30 Uhr am Tatort festnehmen, wo dieser sich versteckt hielt.

Im Zuge der Ermittlungen untersuchte auch eine Rechtsmedizinerin der Medizinischen Hochschule Hannover das Opfer. „Diese geht nach vorläufiger Begutachtung davon aus, dass die Stichverletzung potenziell lebensbedrohlich war“, heißt es von der Staatsanwaltschaft.

„Es bestand die Gefahr, dass das Opfer verblutet, wenn es nicht rechtzeitig ärztlich behandelt worden wäre.“ Hinzu komme, dass der Stich nur äußerst knapp lebenswichtige Organe verfehlt hat. Momentan befindet sich das Opfer noch im Krankenhaus, es gehe ihm aber den Umständen entsprechend gut.

Da der Beschuldigte keinen festen Wohnsitz hat, erließ das Amtsgericht Bückeburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bückeburg am 1. Januar einen Haftbefehl wegen Fluchtgefahr. Der Beschuldigte befindet sich seitdem in der Justizvollzugsanstalt in Sehnde. kle

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