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Melodisch mit „Dampf dahinter“

Feggendorfer neuestes Mitglied bei Metalband Human Fortress Melodisch mit „Dampf dahinter“

„Die eigenen Songs live auf der Bühne zu spielen oder im Radio zu hören – das ist das Größte“, findet Volker Trost, Gründungsmitglied der Melodic-Metal-Band Human Fortress. Nach einer längeren Schaffenspause ist die Band seit einigen Jahren wieder aktiv – unter anderem mit Neuzugang André Hort aus Feggendorf (Bass).

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Human Fortress in ihrer aktuellen Besetzung: Volker Trost (Gitarre, von links), Dirk Liehm (Keyboard), Gus Monsanto (Gesang), Todd Wolf (Gitarre), André Hort (Bass) und Apostolos „Laki“ Zaios (Schlagzeug).

Quelle: Marc Patzer

Feggendorf. In Feggendorf ist der Bassist,  ehemals Mitglied der Band Rough Silk,  sogar noch mehr ein Neuling als in seiner neuen Band. Vor rund einem Jahr ist er mit seiner Familie in den Lauenauer Ortsteil gezogen – „weil es hier so schön ruhig ist“. Was einer gewissen Ironie nicht entbehrt, schließlich ist die Musik von Human Fortress alles andere als ruhig.

„Da muss schon ordentlich Dampf hinter sein“, beschreibt Trost (Gitarre) ihre Kompositionen. Trotzdem, wie der Name der Stilrichtung sagt, soll es melodiös bleiben und ins Ohr gehen. „Wer unsere Lieder hört, soll am besten gleich mitträllern können.“ Inhaltlich, wie könnte es bei melodischem Power-Metal anders sein, stehen Mittelalter und Fantasy bei Human Fortress ganz hoch im Kurs. Die Faszination für diese Epoche hat alle Mitglieder fest im Griff – was sie auch in ihren Musikvideos zelebrieren. Im aktuellen Stil hat die Band bereits mehrere CDs aufgenommen. Am 18. März erschien ihr jüngstes Album „Thieves of the night“ in Europa, Russland und Nordamerika.

Eine Album-Tour oder Auftritte auf Festivals stehen aktuell allerdings nicht auf dem Plan – zum Bedauern der Musiker. Denn der Sänger der Band, Gus Monsanto, lebt nicht gerade um die Ecke, sondern ein paar 1000 Kilometer weit weg. Genauer: in Brasilien. Natürlich hätte die Band auch einen Sänger in der direkten Nachbarschaft suchen können, erklärt Trost. Aber als die Musiker eine Demo ihrer eigenen Lieder, gesungen mit der rauhen, kraftvollen Stimme von Monsanto, vorgelegt bekamen, war die Entscheidung sofort gefallen: „Das war genau das, was wir wollten“, erinnert sich Trost.

Entsprechend schwer gestalte sich deshalb die Suche nach Auftrittsmöglichkeiten. Denn für einen Flug von Brasilien bis ins jeweilige Auftrittsland braucht es eine gewisse Vorplanung – und eine entsprechende Gage, damit die Band nicht noch draufzahlt. Für Musiker, die ihrer Leidenschaft nicht hauptberuflich nachgehen, ohnehin keine einfache Situation, weiß Trost.
Zum Glück – dank der sozialen Netzwerke – bekomme die Band aber auch ohne Auftritte regelmäßig Resonanz auf ihre Musik – und Anfragen von Fans aus aller Welt, wann sie denn mal wieder ein Konzert geben.

In Aussicht sei derzeit leider nichts, so Trost. Aber wenn es sich ergibt, wollen die Musiker auf jeden Fall wieder auf der Bühne stehen. „2003 waren wir zum Beispiel auf Wacken, damals noch für Kost und Logie, das war schon ein Highlight“, erinnert sich Trost. Immerhin „ist das doch der Grund, aus dem man Musik macht, um das, was man selbst komponiert hat, vor Publikum zu spielen“. kle

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