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Mit Chauffeur übers Eis

Beermann in Lauenau Mit Chauffeur übers Eis

Dass es in Lauenau eine Eishalle gibt, das hat der Bundestagsabgeordnete Maik Beermann bereits gewusst. Bei seinem Besuch am Donnerstag staunte der CDU-Politiker aber angesichts der Größe und der Ausstattung.

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Trittbrettfahrer: Michael Althammer (links) erläutert Maik Beermann die Funktionsweise der Eismaschine.

Quelle: gus

Lauenau. Heyno Garbe und Günter Krzon vom Vorstand des Trägervereins zeigten Beermann die Eishalle und erläuterten deren Entwicklung. Die Anfänge mussten teils mit privatem Geld, aber vor allem mit Darlehen finanziert werden. Für den vorletzten Kredit zahlt der Verein nach Garbes Worten im März die Schlussrate. Dann läuft nur noch das Darlehen für die neue Eismaschine, die vor zwei Jahren für 80000 Euro gekauft worden war.

Nolte ebnet den Untergrund

Das Gerät, dass das eisige Oval glättet, ist mehrmals täglich im Einsatz. Michael Althammer führte es vor und nahm Beermann spontan einige Runden lang auf dem Trittbrett mit. Außer Althammer sitzt sonst auch der Rodenberger Karl-Heinz Nolte auf dem Bock und ebnet den Eisläufern den Untergrund. Ein Problem ist das Tropfwasser, das vom Hallendach fällt und Unebenheiten auf der Lauffläche bildet.

Beeindruckt war Beermann auch von der Schlittschuh-Ausleihe, wo 500 Paare bis Größe 51 verfügbar sind. Krzon erläuterte das Reinigungsverfahren: Zuerst werden die Leihschuhe gewaschen, dann desinfiziert und anschließend mit warmer Luft auf ihren Ständern getrocknet.

Vereine profitieren von den Mieten

Garbe betonte, dass die Eishalle ohne ehrenamtliche Helfer und die Unterstützung der Lauenauer Vereine nicht betrieben werden könnte. Daher profitieren die Vereine auch von den Mietzahlungen des Eishallenvereins. 14 000 Euro pro Jahr sind das, und die werden dafür verwendet, die Mieten der übrigen Vereine im Gewerbepark zu reduzieren. Eigentlich beträgt die Eishallenmiete sogar 28 000 Euro, doch die Hälfte übernimmt die Samtgemeinde.

Ob der 88-jährige Garbe bereits seine Nachfolge als Eishallen-Chef in die Wege geleitet hat, wollte Beermann wissen. „Das kriegen wir dann schon gebacken“, erwiderte Garbe schmunzelnd. Krzon brachte dazu eine interessante Variante ins Spiel: Mittelfristig könnte auch die Samtgemeinde den Betrieb übernehmen und dafür das Personal nutzen, das im Sommer in den beiden Freibädern im Einsatz ist.  Die Eishallensaison dauert noch bis 26. Februar. gus

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