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Mit dem Giga-Liner durch den Flecken

Lauenau / Kabarett Mit dem Giga-Liner durch den Flecken

Der Flecken Lauenau ist um eine Attraktion reicher. Der neue Hutladen von Madame Gloockle bietet für jeden das passende Accessoire. Unter diesem Leitfaden präsentierte am Freitag- und am Sonnabendabend im voll besetzten Gemeindehaus der evangelischen St.-Lukas-Gemeinde die Kabarett-Gruppe um Pastor Dieter Meimbresse ihr neues Programm.

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Ein Theologe als rätselliebender Ordnungshüter: Pastor Dieter Meimbresse amüsiert das Publikum als Kommissar Sorglos. ar

Lauenau. Madame Gloockle (Christina Ziegler) begrüßte das Publikum als Eröffnungsgäste, denen sie ihre vielfältige Hutkollektion anpries. Ihr Modell „Der letzte Schrei“ war ihr besonders ans Herz gewachsen, hatte aber noch keinen Träger beglücken können, da der Flecken Lauenau wohl doch ein zu traditionelles Pflaster sei, in dem keiner so recht auffallen wolle.

Zur Eröffnung habe sie für ein adäquates Programm gesorgt. Die sieben anderen Mitglieder des Ensembles sangen als Einstieg nach der Melodie „Mein kleiner grüner Kaktus“ ein selbst umgeschriebenes Stück mit dem Refrain „Wir brauchen keinen Kaktus und stechen doch ins Ziel“.

Nachfolgend betrat Meimbresse als Kommissar Sorglos mit seinem Mobiltelefon die Bühne. Er trat die Nachtschicht an, um seine eigentliche Aufgabe, ein Kreuzworträtsel, zu Ende zu bringen. Dies wurde ihm allerdings durch etliche Anrufe stark erschwert. Mit allerlei pfiffigen Ideen versuchte er, der Lage Herr zu werden. Auch ein Giga-Liner, der im Ort für Zerstörung gesorgt hatte, brachte ihn nicht von seinem Rätsel ab.

Während ihrer Aufführung machte die Gruppe vor keinem Thema Halt: Umweltzerstörung, fadenscheinige Politik, Kreiselmaut und Konkurrenzdenken der Rodenberger und Lauenauer Bürger wurden ebenso auf die Schippe genommen wie Facebook und die Kirche.

Das vielseitige Programm bereitete den Zuschauern einen heiteren und kurzweiligen Abend. Zurücklehnen durften sie sich dennoch nicht, denn auch vor persönlichen Ansprachen („Alle Widder jetzt bitte einmal aufstehen“) schreckte das Team nicht zurück. ar

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