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Mit oder ohne „Mineral“

Freibad könnte seinen Namenszusatz einbüßen Mit oder ohne „Mineral“

Das Lauenauer Freibad firmiert unter Umständen bald nicht mehr als Mineralbad. Im Ausschuss für Jugend, Kindergarten, Sport und Kultur der Samtgemeinde Rodenberg haben Politiker diesen Schritt in Erwägung gezogen, weil die Sanierung des Mineralbrunnens, aus dem das Wasser des Schwimmbands bezogen wird, erhebliche Kosten verursacht.

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Ob die Besucher des Lauenauer Freibads auch künftig in Mineralwasser eintauchen, steht derzeit auf dem Prüfstand.

Quelle: pr.

Lauenau. Die Brunnensanierung wäre mit 40.000 Euro das teuerste Einzelprojekt bei der Schwimmbadunterhaltung in 2015. Die Verwaltung hat insgesamt 135.000 Euro zur Debatte gestellt – für beide Freibäder. Nach Worten Reinhard Peters von der Verwaltung ist die Sanierung des Brunnens nötig, um die Wasserqualität zu verbessern.

 Karsten Dohmeyer (Grüne) erkundigte sich, ob denn die Grenzwerte für die Schadstoffbelastung noch eingehalten werden konnten. „Ja, aber knapp“, antwortete Peter. Dohmeyer fragte zudem nach einer alternativen Wassereinspeisung, doch davon riet Peter ab. Ausschussvorsitzender Uwe Budde ergänzte: Es müsste ausgerechnet werden, was günstiger wäre – Wasser einzukaufen oder den Brunnen instand zu halten und das Wasser daraus zu beziehen. Er gehe davon aus, dass die vorhandene Mineralquelle die günstigere Variante ist.

 Uwe Märtens (SPD) forderte mehr Hintergründe zum Zustand des Brunnens, denn es sei transparent zu machen, ob die Investitionen in den Brunnen Sinn machen. Peter sagte zu, das zuständige Fachamt um eine Stellungnahme zu bitten, stellte aber auch klar: „Eine Gefahr für die Besucher hat bisher nie bestanden.“ Die Mehrheit im Ausschuss sprach sich dafür aus, prüfen zu lassen, ob der Status Mineralbad aufrechterhalten werden soll oder nicht – es gelte, die Kosten abzuschätzen, die auf die Samtgemeinde zukommen. Budde schlug vor, die 40.000 Euro unabhängig davon vorerst im Haushalt zu belassen. Doch Erhard Steege (CDU) stellte grundsätzlich infrage, ob alle Sanierungsschritte unbedingt notwendig sind.

 Ebenfalls in den Plan sollten 10.000 Euro für eine neue Folie des Kinderbeckens in Rodenberg und 25.000 Euro zwecks Erneuerung einer Wasserleitung im Rodenberger Freibad sowie 15.000 Euro für ein Sonnensegel am Lauenauer Kinderbecken. Hinzu kämen je Standort 10000 Euro für Grundsanierungsarbeiten und 25.000 Euro für die Erneuerung der Schieberanlage in Lauenau. Hans-Dieter Brand (SPD) bezweifelte im Grundsatz, dass dieser Ausschuss über technische Fragen zu befinden hat. Dies falle in die Zuständigkeit eines anderen Fachausschusses.

 Wie Steege schätzte auch Dohmeyer, dass ein pauschales Ja zu den 135.000 Euro in einem Streichkonzert bei der abschließenden Haushaltsdebatte im Rat führt. Dort werden alle Wünsche der Fachausschüsse zusammengezogen. Budde sah das anders: Die Fachausschüsse müssten ihre Wünsche unabhängig erklären, was finanzierbar sei, stelle sich dann ganz am Schluss heraus. Dem schloss sich Märtens an – der Ausschuss votierte für die 135.000 Euro. gus

 

Schatten für die Kleinsten

Das Kleinkinderbecken im Lauenauer Freibad wird in den Schatten gestellt: Ein Antrag der Grünen auf ein Sonnensegel hat dazu geführt, dass im Haushaltsplan 2015 der Samtgemeinde Rodenberg 15.000 Euro für diesen Zweck aufgenommen werden. Eine kleine Lösung mit Schirmen ist nicht umzusetzen, hieß es im zuständigen Fachausschuss. Daher kommt nun die große Lösung mit einem Tuch, das über dem „Planschbecken“ aufgespannt wird, damit sich die Jüngsten keinen Sonnenbrand kriegen. gus

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