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„Mittwochs ist Rodenberg-Tag“

Lauenau / DRK „Mittwochs ist Rodenberg-Tag“

Der DRK-Regionsverband Hannover und Lauenau haben doppelten Grund zum Feiern: Zusammen mit dem 30-jährigen Bestehen der Sozialstation für die Samtgemeinde Rodenberg sind die Räume der künftigen Tagespflege offiziell ihrer Bestimmung übergeben worden.

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Prunkstück der neuen Einrichtung ist die auch öffentlich zugängliche Dachterrasse. © nah

Lauenau (nah). Der Betrieb läuft bereits seit einigen Wochen reibungslos: Nach Angaben von Leiterin Delia Passini steigt das Interesse ständig.

Voll des Lobes war der Geschäftsführer der DRK-Pflegedienste, Mario Damitz, über die neuen räumlichen Möglichkeiten. Außer der Tagespflege steht ein großer Raum als Begegnungsstätte zur Verfügung. Dort können Sport- oder Kulturveranstaltungen abgehalten werden. Die DRK-Ortsvereine der Samtgemeinde haben sich bereits für ein erstes Treffen im September verabredet. Ergänzt wird die Fläche durch eine öffentlich zugängliche Dachterrasse, die inzwischen mit Mobiliar einschließlich Sonnenschirmen versehen worden ist.

Damitz sieht einen wachsenden Bedarf für die Tagespflege: „Lauenau folgt da einem wichtigen Trend.“

Samtgemeindebürgermeister Uwe Heilmann blickte auf die 30-jährige Zusammenarbeit mit dem heutigen DRK-Regionsverband zurück. „Wir haben in unserer Lage im ‚Dreiländereck’ zwischen Schaumburg, Hameln und Hannover uns den leistungsfähigsten Verband gesucht“, betonte er. Die Kommunalpolitik lege großen Wert auf die Bedürfnisse der älter werdenden Menschen: „Wir wollen doch alle miteinander in Würde alt werden.“

Deshalb sei nach Sozialstation und der Ansiedlung stationärer Pflegeeinrichtungen die ambulante Betreuung nur folgerichtig.

Die Leiterin der Sozialstation, Barbara Schweer, erläuterte die weitere Spezialisierung ihrer Einrichtung. Inzwischen sei sogar Palliativ- und Dementenbetreuung möglich. Schweer und Passini gingen auch auf die wachsende Nachfrage ein: Von den 16 zur Verfügung stehenden Plätzen würden bereits 14 ständig genutzt. Die Auswahl erfolge möglichst nach Ortsteilen: „Mittwochs ist Rodenberg-Tag“, verriet Schweer, „da geht es besonders lebhaft zu“.

Passini berichtete vom Ablauf der täglichen Betreuung zwischen 8.30 und 16.30 Uhr. Dazu gehöre auch die mittägliche Zubereitung von Kartoffeln und Gemüse. Nur Fleisch- oder Fischbeilagen würden angeliefert.

Froh ist Schweer über die inzwischen zur Verfügung stehenden Autos. Außer einem Kleinbus ist es ein für den Rollstuhltransport geeignetes Fahrzeug. Beide könnten neben dem täglichen Transport zur Tagespflege auch für andere Einsätze genutzt werden. Schweer erinnerte sich an die anfänglichen Überlegungen, eine Tagespflege in Lauenau zu etablieren. Als sie Heilmann ihre Idee schilderte, sei sie von dessen spontaner Reaktion überrascht gewesen: „Wo wollen Sie eine hin haben“, habe er ihr geantwortet, „ich baue Ihnen eine“.

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