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Mord in Lauenau: Prozesstermin steht fest

Verhandlung beginnt am 14. März Mord in Lauenau: Prozesstermin steht fest

Der Termin für den Prozess im Fall der ermordeten Lauenauerin Ines K. steht nun fest. Die Hauptverhandlung vor dem Schwurgericht des Landgerichts Bückeburg beginnt am Montag, 14. März, wie eine Sprecherin des Schwurgerichts auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte.

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Quelle: Archiv

Lauenau. Alle Betreffenden sind bereits geladen worden. Angeklagt ist der Ehemann der Toten, Uwe K., der die Tat jedoch bestreitet. Der heute 45-Jährige steht im Verdacht, seine Frau in den gemeinsamen Wohn- und Geschäftsräumen am Busbahnhof in Lauenau ermordet zu haben. Am 27. Mai 2015 war die 42-Jährige um die Mittagszeit dort tot aufgefunden worden – sie war das Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Weitere Details wurden bis heute nicht bekannt gegeben. Nach monatelangen Ermittlungen der zuständigen Mordkommission „Kamin“ erließ die Staatsanwaltschaft Bückeburg schließlich einen Haftbefehl wegen Mordes gegen Uwe K.

Seit Ende September befindet dieser sich in Untersuchungshaft. Somit war es mit dem Prozessbeginn inzwischen höchste Zeit. Denn ein Inhaftierter darf maximal sechs Monate in Untersuchungshaft sitzen, bis die Hauptverhandlung beginnt. Im Januar hatte die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben, das Schwurgericht hatte auf dieser Basis zu entscheiden, ob es zum Prozess kommt.

Nach der ersten Verhandlung am 14. März werden noch einige weitere Termine – etwa 15 bis 20 Stück, schätzte die Sprecherin des Schwurgerichts – nachfolgen. Denn die Staatsanwaltschaft möchte unter anderem 64 Zeugen und sechs Sachverständige vor Gericht zu Wort kommen lassen, was einiges an Zeit beanspruchen wird. Der letzte Termin ist für den 23. Mai datiert, was sich aber je nach Prozessverlauf noch ändern kann. Im Falle einer Verurteilung droht dem Angeklagten eine lebenslange Freiheitsstrafe. kle

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