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Nach Teil zwei soll Schluss sein

Lauenau / Baugebiet Nach Teil zwei soll Schluss sein

Das ist schnell gegangen: Erst Ende 2012 hatte Lauenaus Gemeindedirektor, Uwe Heilmann, verkündet, dass der Flecken ein neues Baugebiet „auflegen“ will. Mittlerweile ist es so gut wie startklar – der erste Bauherr kann in Kürze loslegen.

Lauenau. Der zweite Abschnitt des Baugebiets „Am Deister“, dessen erste Hälfte bereits bewohnt ist, ist mittlerweile fertig erschlossen. Lediglich einige Restarbeiten wie das Anlegen des Regenrückhaltebeckens sind noch nicht in Gänze erledigt. Dass es kaum mehr lange dauern dürfte, bis auch das erste Haus steht, liegt auf der Hand, denn die Vermarktung des Abschnitts „Am Deister II“ ist eine Erfolgsgeschichte.

Mittlerweile sind nur noch vier Parzellen des 26 Grundstücke umfassenden Areals zu haben. Früh hatte es Reservierungen für die Grundstücke gegeben, zur jüngsten Ratssitzung des Fleckens waren es noch fünf gewesen – der „Ausverkauf“ steht bevor. „Das läuft sich zu“, ist Heilmann überzeugt. Doch auch dann hätte Lauenau noch attraktive Plätze anzubieten, nämlich im Baugebiet Felsenkeller.

Heilmann ist selbst ein wenig verblüfft, wie schnell es mit der Vermarktung des neuen Baugebiets gegangen ist. Und vor allem darüber, mit welch einfachen Mitteln dies geschafft wurde. Lediglich Mund-zu-Mund-Propaganda und die Zeitung hätten über die neuen Bauplätze informiert.

Im Rat hatte es unlängst Kritik daran gegeben, dass die Reservierungen nicht transparent gewesen seien. Auch bemängelten Grüne und CDU die Tatsache, dass die Grundstücke bereits vor den politischen Sitzungen im amtlichen Kataster verzeichnet waren (wir berichteten).

Eines ist klar: Trotz des Erfolgs von „Am Deister II“ wird es kein „Am Deister III“ in Lauenau geben. Heilmann betont, dass es einen alten Ratsbeschluss gibt, wonach nun die Außengrenze der Siedlung an der Stelle erreicht sei. „Wir wollen nicht weiter in die Natur vordringen“, betont der Verwaltungschef. Im Übrigen verlaufe auch die Hauptleitung der Gasversorgung in Richtung Bad Nenndorf am Deisterhang oberhalb des Baugebiets, was einen weiteren Abschnitt schwierig machen würde.

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