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Neue Praxen in alter Sparkasse

Lauenau / Geschäftsleben Neue Praxen in alter Sparkasse

In der Geschäftswelt des Fleckens kommt es zu erheblichen Veränderungen. Gleich drei Dienstleister auf den Gesundheitssektor beziehen andere Räume. Eine Naturheilpraxis und ganz neu eine Physiotherapeutin eröffnen im ehemaligen Sparkassengebäude in der Coppenbrügger Landstraße. Das bisher im „Scheunenfeld“ ansässige „Praxisteam Sender“ erweitert sich im nächsten Frühjahr auf völlig neuer Fläche.

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Gemeinsamer Start im ehemaligen Sparkassengebäude: Naturheilkundlerin Bärbel Poll und Physiotherapeutin Cornelia Look.

Quelle: nah

Lauenau (nah). Als hätten sie nur auf das Ende der Bauarbeiten in der Lauenauer Ortsmitte gewartet: Naturheilkundlerin Barbara Poll und Physiotherapeutin Cornelia Look haben sich zu einem gemeinsamen Start verabredet. Während Poll seit zehn Jahren ihre Patienten im Obergeschoss eines Gewerbegebäudes im Ahornweg behandelt, geht Look nach jetzt 15-jähriger Berufserfahrung den ersten Schritt in die eigene Selbstständigkeit.

Werner Herberg hat ihnen Platz gemacht: Der Inhaber des Sanitär- und Heizungsbauunternehmens, der das Sparkassengebäude zunächst für eigene Ausstellungen erworben hatte, beschränkt sich auf Büro- und Lagerräume im hinteren Bereich und überlässt den beiden Mieterinnen den gesamten früheren Schalterkomplex des damaligen Geldinstituts.

Die beiden Unternehmerinnen freuen sich vor allem über den absolut barrierefreien Zugang: „Das kommt meinen älteren Patienten sehr zugute“, betont Poll, zu der sich Gehbehinderte bislang über eine Treppe quälen mussten. Sie eröffnet ihre 70 Quadratmeter große Praxis am 1. Dezember. Offiziell will auch Cornelia Look dies in ihren 160 Quadratmetern umfassenden Behandlungsräumen tun. Doch schon in diesen Tagen nimmt sie wegen des Andrangs erste Termine wahr. Das besondere Plus ihrer Praxis sieht sie in den großen Fensterflächen, die für Helligkeit sorgen.

Für die Leiterin des gleichnamigen Praxisteams, Christine Sender, bahnt sich ein noch größerer Schritt an. Zwölf Jahre nach ihrem Start im „Scheunenfeld“ wechselt sie in das seit Jahren leer stehende „Plus“-Gebäude am „Amtsgraben“, das im Volksmund wegen des an der Fassade befindlichen Tierkopfs die Bezeichnung „Schafstall“ trägt. „Der Mietvertrag ist unterschrieben“, erklärte sie auf Anfrage zum 600 Quadratmeter großen Projekt.

Los geht es jedoch erst am 1. April mit einem dann erheblich erweiterten Angebot. Neben den bekannten Therapien, krankengymnastischen Übungen und Massagen sind Fitnessstudio und Geräte zur medizinischen Fitness fest eingeplant. Auch der bisherige sechsköpfige Mitarbeiterkreis soll erweitert werden. Ein Name steht schon fest: „Josela-Fit“ wird über dem Eingang stehen – als Erinnerung an ihren vor Jahren plötzlich verstorbenen Mann Johannes Sender, dessen Kürzel sie um die Anfangsbuchstaben des Fleckens ergänzt.

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