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Lauenau Neuer Pastor in Sicht
Schaumburg Rodenberg Lauenau Neuer Pastor in Sicht
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18:15 03.01.2018
LAUENAU

Im vergangenen Sommer war Dieter Meimbresse nach vielen Jahren als Lauenaus Pastor verabschiedet worden. In einem Bericht im Gemeindebrief kündigte der Kirchenvorstand an, möglicherweise schon Anfang 2018 einen Nachfolger präsentieren zu können – ein ambitioniertes Ziel, das mit etwas Glück eingehalten wurde, wenn auch noch nicht mit Namensnennung. Denn erst kürzlich ging die erste Bewerbung ein, die den Vorstand aber vollauf zufrieden stimmte, wie Mitglied Nicole Bruns erklärte.

Neue Herausforderung gesucht

 Mit Vertretern der anderen zum Kirchspiel gehörenden Orte war der jetzige Bewerber seinerzeit noch als Interessent herumgereist. Anschließend entschied er sich zur Bewerbung bei der Landeskirche Hannover. Nach Bruns‘ Angaben handelt es sich um einen Mann Anfang 50, der bereits viele Jahre lang als Pastor tätig war, unter anderem auch in Namibia. Dieser suche im letzten Drittel seiner Berufslaufbahn noch einmal nach einer neuen Herausforderung.

 Im Kirchenvorstand sei die Bewerbung auf große Zustimmung gestoßen. Ende Januar will sich der Bewerber dem Gremium noch einmal präsentieren, dann im Beisein des Superintendenten des Kirchenkreises Grafschaft Schaumburg, Andreas Kühne-Glaser.

Bruns geht davon aus, dass da bereits die Entscheidung fällt, den Neuen einzustellen. Denn dies obliegt dem Kirchenvorstand. Einige Wochen später soll sich der dann gewählte Pastor in einer Aufstellungspredigt auch der Kirchengemeinde präsentieren. Bruns hat kaum Zweifel, dass der Funke überspringt. „Ich glaube, der neue Pastor und die Gemeindemitglieder werden sich gut miteinander verstehen“, sagt sie.

Erste Predigten zu Ostern

 Dies bedeutet aber nicht, dass der neue Pastor bereits zu Ostern in Lauenau, Messenkamp und Hülsede predigen wird. Bis zum Sommer benötige dieser noch Zeit, um den Abschied von seiner alten Gemeinde vorzubereiten. Auch die Konfirmanden wolle er noch bis zum Schluss begleiten. Das ist für die St.-Lukas-Gemeinde aber nur von Vorteil. Denn derzeit wird das Pfarrheim energetisch saniert. Insgesamt fließen dafür 1,5 Millionen Euro seitens der Landeskirche. Die Pastorenwohnung sei derzeit eine Baustelle. Bis zum Sommer soll sie aber restlos fertig sein.

 In den zurückliegenden Wochen ist die Gottesdienststruktur Bruns zufolge so verändert worden, dass ein Pastor die ihm zugedachten Aufgaben gut schaffen kann. Es gebe schließlich noch viele ehrenamtliche Lektoren, die auch weiter predigen wollten. gus