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Nicht jede Leitung liegt nach Plan

Lauenau / Tiefbauarbeiten Nicht jede Leitung liegt nach Plan

Seit gut einem Monat wird auf der Rodenberger Straße in Lauenau gebuddelt. Rohrleitungen müssen erneuert, Geh- und Radweg angelegt und der Straßenquerschnitt verändert werden. Eine Zwischenbilanz zog nun der Polier der ausführenden Firma „Bautra“ aus Lauenhagen, Andreas Gruner: „Wir sind voll im Zeitplan.“

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Trotz viel Handarbeit gehen die Bauarbeiten voran.

Quelle: nah

Lauenau (nah). Die Sorge der Anwohner und Passanten, dass dies nicht so sein könne, basiert auf den schlechten Erfahrungen beim Ausbau der Coppenbrügger Landstraße. Damals dauerte die Buddelei statt der veranschlagten neun Monate im Ganzen eineinhalb Jahre. Gruner, der von dem unverhältnismäßig langen Aufwand schon lange vor seinem Auftrag in Lauenau erfahren hatte, will sich damit nicht vergleichen lassen.
„Wir schaffen das“, hat er sich den Dezember als Ziel der Fertigstellung gesetzt; kann aber nicht ausschließen, dass Unvorhergesehenes für Verzögerungen sorgen könnte. Denn: Nicht jede Leitung liege nach Plan, beklagt er die Differenz zwischen Zeichnungen und Wirklichkeit. Deshalb könne der Baggerlöffel nicht einfach in die Tiefe greifen: „Wir müssen viel von Hand schachten“, erläutert er die Vorsicht bei Telefon- und Gassträngen.
Dass die Rohre für Schmutz- und auch Regenwasser dringend sanierungsbedürftig waren, hat sich bereits mehrfach bestätigt: „Der alte Kanal ging hoch und runter wie bei einer Berg- und Talbahn“, grinste Mitarbeiter Alexander Scharamonow. Schon greift er wieder zur Schaufel, um ein marodes Teilstück freizulegen. Direkt daneben liegt ein schwarzes Fernmeldekabel.
In den vergangenen Tagen ist Guners Team schon gut vorangekommen: Etwa ein Drittel der Leitungen sei bereits komplett verlegt. Deshalb habe schon damit begonnen werden können, auf der östlichen Straßenseite die ersten 30 Meter Kantensteine zu setzen. In diesen Tagen wird bereits im gleichen Bereich das Pflaster folgen.
Danach wandert die Baustelle weiter in Richtung Norden. So ist es mit der Samtgemeindeverwaltung abgesprochen, um die einspurige Verkehrsführung und damit längere Staus wegen der Ampelregelung auf ein Minimum zu beschränken. Autofahrer und Anwohner tragen die Beeinträchtigungen offenbar bislang mit Geduld: „Das sind hier freundliche Leute“, hat Gruner schon lobend festgestellt. Aber er weiß auch: „Im Moment sind noch Ferien.“ Wenn erst einmal die Schule beginnt und die Urlaubszeit zu Ende ist, könnte das Aufkommen an Autos und Bussen deutlich steigen. Aber bis dahin will er mit Bagger und Bauzaun schon wieder ein Stück weitergerückt sein.

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