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Noch viel zu tun

Stadtentwicklung Lauenau Noch viel zu tun

Der integrierte Stadtentwicklungsplan (ISEK) für den Flecken Lauenau geht in die nächste Runde. Architekt Edgar Englert-Piorkowsky hat auf der jüngsten Bauausschusssitzung den etwa 20 Zuhörern die kommenden Aufgaben vorgestellt.

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LAUENAU. Dabei blieb er mit seinen Ausführungen aber recht vage, weswegen die SN bei Gemeindedirektor Sven Janisch nachgefragt haben, wie es mit der Sanierung des Ortskerns weiter geht.

Denn mit den ersten Maßnahmen von vor einigen Jahren ist es noch nicht getan. Zwar ändert sich der Sanierungsbereich, der sich im Zentrum des Fleckens befindet, nicht. Allerdings soll dort noch viel mehr passieren.

Beispielsweise plant die Gemeinde, das Gebäude an der Coppenbrüger Landstraße zu kaufen, wo zurzeit noch das Enzianstübl beheimatet ist. „Wir brauchen die Fläche als Expansionsfläche“, so Janisch. Speziell geht es dort um den Edeka-Markt, der sich dann entsprechend erweitern könnte.

Neu "sortieren" für besseren Begegnungsverkehr

Außerdem werde auf die Weise eine Bewegungsachse zwischen der Straße Am Markt und der Coppenbrüger Landtraße geschaffen. Ferner soll der Kreuzungskopf der Straßen Im Scheunenfeld und Am Rundteil neu „sortiert werden“, um besseren Begegnungsverkehr zu ermöglichen, so Janisch. Dort soll dafür ein angrenzendes Gebäude (Im Scheunenfeld 2) erst gekauft, dann abgerissen werden, was auch für Fußgänger mehr Platz bedeuten würde.

Ein neu errichtetes Gebäude würde dann als Wohn- und Geschäftshaus diene, und so würde sich eine Wegverbindung bis hin zum Edeka-Markt bilden. Außerdem sind etwa hinter dem ZOB Grundstückserwerbe vorgesehen, um auch an der Stelle die Verkehrsführung zu optimieren.

Positive Gewerbestruktur ist gefordert

„Wir spielen nicht Lego“, versichert Janisch und skizziert damit, dass es ohne die Eigentümer entsprechender Gebäude nicht geht. Gemeint ist beispielsweise das Haus an der Coppenbrüger Landstraße 3 mit seiner prägenden Fassade. Denn dort sowie auch in anderen Bereichen des Fleckens gibt es Leerstände, die es mit baulichen Maßnahmen auszumerzen gilt. 14 solcher Leerstände hat Englert-Piorkowsky gezählt.

Dessen Bericht ist nötig, damit das Fördergeld des Förderprogramms „Stadtumbau West“ fließen kann. Da 72 Prozent der 1652 Beschäftigten in Lauenau aus dem Bereich Handel und Gastgewerbe kommen, sei es wichtig, die Gewerbestruktur positiv zu beeinflussen und Gewerbezuzug zu fördern, sagte Englert-Piorkowsky im Bauausschuss.

Jene Finanzmittel sollen auch dafür verwendet werden, dringend benötigte Mietwohnungen im Flecken zu schaffen. Generell gelte es zu schauen, an welchen Stellen das Potenzial von Entwicklungsflächen zu nutzen ist, sagt Janisch. 66 Prozent der Maßnahmen werden in der Regel gefördert. Der Erwerb des Enzianstübl und die Abrissgebühren für das Gebäude am Scheunenfeld seien bereits angemeldet, weitere Projekte werden noch folgen. js

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