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Notfallambulanz: Beirat zeigt Interesse

Lauenau Notfallambulanz: Beirat zeigt Interesse

Der Seniorenbeirat der Samtgemeinde Rodenberg will das Thema Unfallambulanz für Lauenau weiter verfolgen. Die SPD im Flecken hatte sich eine solche Einrichtung gewünscht.

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Lauenau. Hintergrund ist, dass es die Bürger dort nach dem Bau des Klinikums in Vehlen deutlich weiter bis ins nächste Krankenhaus haben. SPD-Kreistagsmitglied Wolfgang Kölling hatte sich nach Angaben der Sozialdemokraten deshalb einst auch gegen den Standort des Klinikums ausgesprochen.

Die Mitglieder des Seniorenbeirats signalisierten Interesse am Thema. Sie verwiesen in diesem Zusammenhang auch auf die Bereitschaftspraxis für den hausärztlichen Notdienst in der DRK-Rettungswache Rodenberg. Diese Station sei aber nicht ständig besetzt. Grundsätzlich sollten die Zeiten, in denen dort Mediziner Sprechstunde haben, in der Bevölkerung bekannt gemacht werden, hieß es.

Eine Anfrage dieser Zeitung bei der Kassenärztlichen Vereinigung (KVN) in Hannover ergab, dass feste Sprechstundenzeiten dieser Praxis sonnabends und sonntags von 11 bis 12 und von 17 bis 18 Uhr sowie mittwochs von 17 bis 18 Uhr sind. „Zusätzlich werden Patienten von der Zentrale bei Bedarf zu flexiblen Sprechzeiten in die Räume einbestellt“, so KVN-Pressesprecher Detlef Haffke.

Die KVN ist Mieter in der Rettungswache. Das DRK hat mit der Praxis also von der medizinischen Seite her gar nichts zu tun. Grundsätzlich gibt es laut KVN in Rodenberg nur einen kassenärztlichen Bereitschaftsdienst, der Hausbesuche per Fahrdienst macht. Der Fahrdienst startet auch von den Räumen an der Hans-Sachs-Straße aus. Das DRK plant in Kürze eine Renovierung der Räume, wie Bernd Gerberding, Geschäftsführer des Rettungsdienstes und Krankentransports, erklärte.

Der Beirat verständigte sich darauf, das Thema Notfallambulanz auf dem Radar behalten zu wollen. Die SPD hatte bei ihrem Vorstoß auf die bevorstehenden Schließungen der Krankenhäuser Springe und Stadthagen sowie die Insolenz des Trägers der Bad Münderaner Klinik verwiesen. In 2017 soll das Klinikum bei Vehlen die Pforten öffnen – mit dann deutlich längeren Transportwegen für Lauenauer. gus

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