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Pech in der neuen Pizzeria

Rodenberg / Gastronomie Pech in der neuen Pizzeria

Giovanni Corica hat in seinem langen Berufsleben bestimmt eine Menge erlebt. Was ihm aber zur Eröffnung der von ihm soeben in Lauenau übernommenen Pizzeria widerfuhr, hat ihn schon arg mitgenommen.

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Erfolgreicher Start im zweiten Anlauf: Giovanni Corica in der gleichnamigen Pizzeria.
© nah

Lauenau (nah). „So ein schlechter Start“, stöhnt der 65-Jährige: Kaum waren die ersten Gäste da, gaben Herd und Kühlschränke in der Küche ihren Geist auf. Das Lokal musste nach nur einer Stunde wieder geschlossen werden. Fünf Tage später glückte dann endlich der zweite Versuch.

Bisher war die Pizzeria an der Coppenbrügger Landstraße unter dem Namen „Roma“ ein Begriff für Freunde der südländischen Küche. Weil deren langjährige Besitzer sich beruflich anderweitig orientieren wollten, wurden sie sich mit Corica nach dessen kurzem Überlegen rasch einig. Berührungsängste kannten sie nicht: Beide Familien stammen aus Sizilien – sogar aus der gleichen Gegend.

Dort hatte der heutige Gastronom in jungen Jahren Obst und Gemüse verkauft, bevor er 1975 nach Deutschland kam und auch dort auf Wochenmärkten anzutreffen war. Einige Jahre betrieb er Stände unter anderem in Rodenberg und Stadthagen, bis er zunächst in Delligsen und 1996 in Springe Lokale eröffnete.

In der Deisterstadt zählten auch Lauenauer zu seinen Stammkunden, die ihn wiederholt aufforderten, sich doch auch im Flecken niederzulassen. Aus der eher scherzhaften Anregung wurde Ernst, als die „Roma“-Besitzer ihre Abwanderungsabsicht bekannt werden ließen.

Doch nicht nur der Name hat sich von „Roma“ zu „Bei Giovanni“ verändert. Neues Mobiliar wurde beschafft, der Sanitärbereich gründlich saniert und etliche weitere bauliche Veränderungen vorgenommen. Nur der große stattliche Tresen ist geblieben sowie die Küchengeräte. Und gerade diese sollten zur Schwachstelle werden. Zwei Tage seien sie bereits im Probebetrieb störungsfrei gelaufen; doch als es wirklich ernst wurde, versagten sie.

Um so mehr ist der zweite Start eine Herausforderung für Corica und seinen Neffen Salvatore (29), für das Wohlergehen der Gäste zu sorgen. Die umfangreiche Speisenkarte enthält neben der bekannten Vielfalt eines italienischen Lokals neue Schwerpunkte mit Rindleber und Fisch. Alle Gerichte werden auch außer Haus geliefert. Nur dienstags nicht: Dann ist Ruhetag.

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