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Lauenau Pilz-Projekt auf dem Prüfstand
Schaumburg Rodenberg Lauenau Pilz-Projekt auf dem Prüfstand
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00:28 19.12.2014
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Lauenau

Ser Huibers, Geschäftsführer des niederländischen Unternehmens Panbo, präsentierte seine Pläne für den Lauenauer Standort. Das Unternehmen betreibt bereits Pilzzuchten in Bangladesch, Korea und Amerika. Als „Vorstellungsgespräch eines Investors“ bezeichnete Gemeindedirektor Sven Janisch den Informationsabend. Auch der Rat positioniere sich erst noch zu der möglichen Ansiedlung.

In der Fabrik, die Panbo bauen möchte, sollen Kräuterseitlinge wachsen. Nach Champignon und Shiitake handelt es sich Huibers zufolge um den beliebtesten Speisepilz weltweit. Möglich wäre eine Realisierung des Projektes innerhalb von zwölf Monaten. In einer geschlossenen Halle sollen die Pilze auf Substrat wachsen, bestehend vor allem aus Sägespänen, aber auch aus Abfallprodukten von Zuckerrüben, Reis und Soja. Huibers versicherte: „Die Produktion stinkt nicht.“ Hühnergülle werde in der modernen Pilzzucht nicht verwendet.

Die Pilze wachsen in Milchflaschen ähnlichen Plastikbehältern. 64.000 Stück sollen es in Lauenau sein. Das Firmengelände umfasst nach ersten Plänen sechs Hektar, entstehen soll es hinter dem jetzigen Casala-Sitz – also genauso nah an Pohle wie an Lauenau. Darauf befindet sich den Plänen nach eine neun Meter hohe, 76 Meter breite und etwa 230 Meter lange Halle.

Huibers betonte auf die Frage eines Zuhörers, dass die Fabrikhalle weder Geruchs- noch Lichtemissionen verbreitet. „Die ist total dicht“, so Huibers. Ein anderer Bürger befürchtete, dass es einen hässlichen Leerstand im Logistikpark gibt, sollte das Panbo-Projekt scheitern. Nicole Wehner erkundigte sich nach dem Wasserbedarf der Zucht. Huibers schätzte den Wert auf täglich 64.000 Liter – ein Liter pro Zuchtbehälter. „Das könnten wir verkraften“, sagte Janisch. gus
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