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„Pilz-Saison“ verschoben

Diskussion „Pilz-Saison“ verschoben

Die für diese Woche geplante Diskussion um die geplante Pilzfarm-Ansiedlung bei Lauenau ist ausgefallen. Eigentlich sollte öffentlich im Bauausschuss darüber gesprochen werden, doch der Tagesordnungspunkt wurde eingangs der Sitzung auf Antrag der Verwaltung abgesetzt.

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Lauenau. Als Grund gab Verwaltungsmitarbeiter Jörg Döpke an, dass die Unterlagen dazu noch nicht in vollem Umfang ausgewertet werden konnten. Döpke bat die Politiker und die Zuhörer um Verständnis. Aber eine Diskussion mache erst Sinn, wenn im Vorfeld möglichst alle Details geklärt seien. Und er selbst habe noch Fragezeichen hinter manchen Ausführungen in den Planunterlagen stehen. Diese wolle er erst einmal ausradieren.

 Döpke stellte aber unmissverständlich klar: Die Gespräche werden nicht etwa hinter eine verschlossene Tür verlegt. Es sei weiterhin geplant, die erste politische Diskussion in der Öffentlichkeit zu führen. Karsten Dohmeyer (Grüne) riet dazu, den Termin für die entsprechende Sitzung nicht allzu weit hinauszuschieben.

 Das Unternehmen Panbo Systems möchte im Logistikpark gern eine Pilzzucht ansiedeln. Dort würden in einer 76 mal 230 Meter großen Halle täglich zwölf Tonnen Kräuterseitlinge (auch Königsausternpilze genannt) geerntet. Während einer Informationsveranstaltung im Bürgerhaus hatte Panbo erste Details dazu veröffentlicht. Zahlreiche Bürger äußerten Bedenken.

 Nun sollte sich der Bau- und Planungsausschuss des Fleckens dazu positionieren. Grundlage sollte ein Antrag Panbos auf einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan sein. Dazu muss das Unternehmen seine Bereitschaft formuliert haben, das Vorhaben auf der Grundlage eines mit den Kommunen abgestimmten Plans umzusetzen.

 Der Flecken Lauenau und die Samtgemeinde Rodenberg wären also jederzeit Herr des Verfahrens. Im Bebauungsplan „Pohler Bruch“, der Sache des Fleckens ist, würden Ausmaße und Ähnliches festgelegt.

 Die Samtgemeinde müsste das Vorhaben mit dem Flächennutzungsplan abgleichen und gegebenenfalls eine Anpassung vornehmen. Geplant ist im Zuge beider Verfahren die Beteiligung der Öffentlichkeit, also auch der Bürger.

Von Guido Scholl 

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