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Polizei sucht weiter Zeugen der Gewalttat

Lauenau Polizei sucht weiter Zeugen der Gewalttat

Auf den Tag genau eine Woche, nachdem die 42-jährige Ines K. in ihrem Haus in Lauenau Opfer eines Gewaltverbrechens wurde, hat die Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg in der Nähe des Tatorts Flugblätter an Passanten verteilt – in der Hoffnung, dass sich noch weitere Zeugen melden, die zur Aufklärung des Falls beitragen können.

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Mit einem Flugblatt will die Polizei noch einmal auf das Verbrechen in Lauenau aufmerksam machen, um weitere Zeugen zu erreichen, die sich bisher noch nicht gemeldet haben.

Quelle: kle

Lauenau. Etwa 100 Flyer hat Axel Bergmann, Sprecher der Polizei Stadthagen, den Tag über unter die Leute gebracht, in Infokästen ausgehängt und über Busfahrer in den Bussen auslegen lassen. Denn die Tat ereignete sich im Wohnhaus des Opfers an der Carl-Sasse-Straße direkt am Busbahnhof, wo die Familie auch einen Ofenbau- und Dachdeckerbetrieb führt.

In dem Flugblatt bittet die Polizei alle Bürger, die „am Tattag, davor oder danach Beobachtungen gemacht“ haben, die mit dem Verbrechen in Zusammenhang stehen könnten, oder sonstige Hinweise geben können, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

„Das ist ein Weg, mit dem wir die Leute, eine Woche nach der Tat, noch einmal wachrütteln wollen“, erklärt Bergmann. Dieses Vorgehen sei nicht unüblich bei noch unaufgeklärten Verbrechen. Manchmal fielen Menschen Kleinigkeiten auf, die sie zunächst für gar nicht so wichtig erachteten, die aber von entscheidender Bedeutung sein könnten. Auch diese Leute sollten deshalb keine Scheu haben, sich an die Polizei zu wenden, „wir sind an allem interessiert“. Ebenso sei er auf Passanten getroffen, die von dem Verbrechen bislang noch gar nichts mitbekommen hatten. Um diese Menschen zu erreichen, sei die Flyer-Aktion und eine persönliche Ansprache die beste Möglichkeit.

Auch der Zeitpunkt der Verteilung ist mit Bedacht gewählt. Denn die Leiche wurde am Mittwochmittag gefunden. Mit dem Verteilen gestern Vormittag und Mittag sollten gezielt die Leute erreicht werden, die üblicherweise an einem Mittwoch in der Gegend um den Busbahnhof unterwegs sind.

Die zuständige Mordkommission ist telefonisch unter (05721) 4004133 zu erreichen. In begründeten Fällen können Hinweise auch vertraulich behandelt werden. kle

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