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Reise in die Vergangenheit

Lauenauer Geschichte Reise in die Vergangenheit

Mehr als 40 Zuhörer haben in Heimatmuseum Lauenau eine Zeitreise der besonderen Art unternommen. Roderich Kreft nahm seine Gäste mit in das ausgehende 19. Jahrhundert, las aus den Aufzeichnungen seines Großvaters, erweckte Lauenauer Geschichte zum Leben.

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Roderich Kreft erweckt mit den Erinnerungen seines Großvaters das alte Lauenau zum Leben.

Quelle: hga

Lauenau. Kreft stellte seinen Vortrag aus einem großen Nachlass seines Großvaters, Oberst a.D. Erich Schulze, zusammen. Darunter fanden sich nicht nur Aufzeichnungen in altdeutscher Schrift, sondern auch viele Fotos. „Ich fühle mich verpflichtet, seine Erinnerungen an Lauenau hier vorzutragen“, sagte Kreft. Die in einer alten Schulkladde seines Urgroßvaters Gustav Schulze niedergeschriebenen Erinnerungen stammen aus der Zeit zwischen 1873 und 1910.

 Das Hauptgeschehen des Vortrages spielte sich in der Lauenauer Oberförsterei ab. Im Juli 1873 übernahm Gustav Schulze das Amt des Forstmeisters als preußischer Beamter. Sein Sohn Erich wuchs in Lauenau auf, schrieb die Erinnerungen aber erst gegen Ende des Zweiten Weltkrieges nieder. Insbesondere die alten Fotos, die Kreft immer mal wieder per Beamer einstreute, sorgten für viel Aufmerksamkeit. Viele der Orte sind heute noch erkennbar, wenn auch in veränderter Form. „Das gibt es noch“, kamen Zwischenrufe aus dem Zuhörerraum.

 Insbesondere die Personenbeschreibungen riefen bei einigen älteren Zuhörern Erinnerungen wach. Bäcker, Schuster, Metzger und Tischler wurden zum Leben erweckt. Die Geschichten aus dem Lauenau der 1870er-Jahre fesselten die Zuhörer bis zum Schluss der Vorlesung.

 Kreft hat die Niederschriften sowie viele Bilder in einer Mappe mit 70 Seiten zusammengefasst. Diese kann zum Einzelpreis von 25 Euro erworben werden. Kommen mehr als 15 Bestellungen zusammen, kostet die Mappe 20 Euro. Interessierte können via E-Mail an roderich.kreft@gmail.com mit Kreft Kontakt aufnehmen. hga

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