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Renovieren geht über Studieren

Lauenau / Masaka Renovieren geht über Studieren

Mit einer Speicherkarte voller Fotos und dem Kopf voller neuer Eindrücke ist Frenzi Ritter von ihrem ersten Uganda-Trip heimgekehrt. Die Reise soll in Kürze Thema einer Ausstellung im Lauenauer Kesselhaus sein.

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Die ugandischen Schülerinnen begrüßen ihre Besucher mit Liedern.

Quelle: pr.

Lauenau/Masaka. Ritter war mit sieben anderen Studenten nach Masaka nordwestlich des Victoriasees gefahren, um sich an der Arbeit des Projekts „Idela Uganda“ für zwei dortige Schulen zu beteiligen. Mehrere Gebäude erhielten während des dreiwöchigen Aufenthalts der Studenten einen neuen Anstrich. Begeisterte Helfer waren die Kinder – rund 400 der insgesamt 1000 Schüler wurden in die Arbeit mit einbezogen.

 Verwundert war Ritter darüber, dass Farbe im armen Uganda teurer ist als in Deutschland. Das Pensum, das sich die Gruppe vorgenommen hatte, wurde geschafft. Doch es bleibt noch jede Menge zu tun, räumt Ritter ein. Eine weitere Reise in das afrikanische Land steht bereits auf der Wunschliste der Studentin.

 Das hängt auch mit den Workshops zusammen, die die Studenten organisierten. Denn dabei hatten alle Beteiligten viel Freude. Ritter bot zwei Foto-Workshops an – die Schüler erhielten Digitalkameras und konnten munter drauflos knipsen. Anfangs waren die Jungen und Mädchen noch recht schüchtern, doch nicht nur den Umgang mit den Kameras lernten sie schnell: Bald warfen sich die Schüler gekonnt in Pose, fast wie kleine Hollywood-Stars.

 Die Ergebnisse hat Frenzi Ritter nach der Rückkehr mit ihrem Vater Thomas gründlich studiert. Besonders die Porträtaufnahmen zeigen eine außerordentliche Vielfalt, findet Thomas Ritter. Er plant nun gemeinsam mit seiner Tochter eine Ausstellung, in die allerdings vor allem auch Frenzi Ritters eigene Aufnahmen einfließen sollen. Ziel ist es, den Charme und die Schönheit des Landes und der Menschen zu zeigen. Der Eröffnungstermin steht noch nicht fest.

 Abschluss der Uganda-Reise war ein Ausflug zum Nabugabu-See. Denn die Kinder konnten aus dem Geografie-Unterricht wohl alle Seen des Landes beim Namen nennen, besucht hatten sie indes noch keinen.gus

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