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„Rettung“ am Stolln

Feggendorf/Lauenau „Rettung“ am Stolln

Der 4. Zug der Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord hat eine schwierige Übung am Feggendorfer Stolln absolviert. Die Feuerwehren Haste, Hülsede-Meinsen, Pohle und Rodenberg mussten dort nach einer Verpuffung zwei Menschen retten.

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Der „Eingeklemmte“ wird unter der Lore hervorgezogen.

Quelle: pr.

Feggendorf/Lauenau. Um 13 Uhr lautete die Einsatzmeldung „Verpuffung in einem Wetterschacht“ am Feggendorfer Stolln. Vom Bereitstellungsplatz in Lauenau aus ging es ins „Einsatzgebiet“ oberhalb Feggendorfs. Dort, so hieß es, sei eine voll beladene Lore auf dem früheren Bergbaugelände umgekippt. Eine Person sei eingeklemmt, eine weitere Person sogar in eine Schlucht hinuntergestürzt.

Mithilfe von Rüsthölzern, Hebekissen, hydraulischen Winden und Spreizern gelang es den Einsatzkräften, die Lore anzuheben, zu sichern und den vermeintlich Eingeklemmten zu befreien. Zusätzlich wurde zur Sicherung die Seilwinde des Rüstwagens eingesetzt.

Die zweite Person musste währenddessen aus der Schlucht gezogen werden. Ähnliche Szenarien hatten die Feuerwehrleute zwar bereits mehrmals mit einer Schleifkorbtrage geübt. Neu bei dieser Übung war für einige Teilnehmer aber, dass mehrere Gerätesätze zur Absturzsicherung zum Einsatz kamen.

Bei diesem Teil der Übung ging es zur Abwechslung nicht um Schnelligkeit, wie die Feuerwehr mitteilte. Denn drei Mitglieder der Absturzsicherungsgruppe Rodenberg erklärten parallel zur „Rettung“ den Umgang mit dem ungewohnten Gerät. Während der Anfahrt war zuvor das Steuern in unwegsamem Gelände geübt worden. Das Heben und das Bewegen ungesicherter Lasten gehörten ebenfalls zu den erfolgreich verfolgten Übungszielen.

Zugführer Marc-Henning Kommerein zeigte sich mit dem Verlauf der Übung zufrieden. Der Rodenberger hatte sich die knifflige Aufgabenstellung ausgedacht. Nach rund 40 Minuten waren beide Personen aus dem Feggendorfer Stolln „gerettet“. r

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