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Revision kassiert

Fall Uwe K. Revision kassiert

Ein härteres Strafmaß als die elfeinhalb Jahre Haft, die das Landgericht Bückeburg ausgesprochen hat, muss der Lauenauer Uwe K. nicht mehr befürchten. Die Staatsanwaltschaft hat mitgeteilt, dass sie ihren Revisionsantrag wegen fehlender Erfolgsperspektive zurückgezogen hat.

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Quelle: Symbolfoto (dpa)

LAUENAU/BÜCKEBURG. Allerdings hatten auch K.s Anwälte bereits Revision gegen das am 25. Januar gefällt Urteil eingelegt. Die Staatsanwaltschaft Bückeburg hatte K., der nach Überzeugung des Gerichtes vor fast genau zwei Jahren seine Ehefrau Ines getötet hat, wegen Mordes angeklagt. Auch in der Hauptverhandlung wurde eine diesem Tatbestand entsprechende Strafe beantragt. Das Schwurgericht verurteilte K. aber nur wegen Totschlages, wogegen die Staatsanwaltschaft Widerspruch einlegte, den sie nun wieder kassierte.

„Wir haben das schriftliche Urteil geprüft. Die Prüfung hat ergeben, dass nach unserer Ansicht eine Verurteilung wegen Mordes möglich gewesen wäre. Das Gericht hat die Beweise aber anders gewürdigt. Dagegen ist eine Revision nicht erfolgversprechend, weil die Beweiswürdigung nur sehr eingeschränkt im Wege der Revision anfechtbar ist“, so Staatsanwalt Nils-Holger Dreißig.

Nach Worten des Vize-Landgerichtspräsidenten Thorsten Garbe hat der Schritt keinen Einfluss auf den weiteren Verlauf. Das Gericht warte derzeit noch auf die Revisionsbegründung von Uwe K. gus

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