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Rückendeckung für den Kreisel

Lauenau Rückendeckung für den Kreisel

In seinem aktuellen Schwarzbuch bezeichnet der Bund der Steuerzahler (BdSt) den Kreisel am Lauenauer Ortseingang als überflüssige Maßnahme, deren Ziele mit deutlich geringerem Aufwand hätten erreicht werden können.

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Die Meinungen bleiben gespalten: Die einen, wie Heinrich Schaper, sehen im Lauenauer Kreisverkehr eine Verschwendung von Geld aus den Taschen der Bürger, die anderen betrachten den Bau als sinnvolle und notwendige Maßnahme.

Quelle: kle

Lauenau. Bei den Behörden – sowohl bei Stadtdirektor Uwe Heilmann als auch beim Landkreis und der Niedersächsen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr – stößt diese Ansicht auf Unverständnis.

 Der BdSt habe sich im April nach den Hintergründen für die Maßnahme erkundigt, erklärte Fritz Klebe, Dezernatsleiter beim Landkreis, auf SN-Anfrage. Dabei habe man deutlich gemacht, dass dieser Kreisel durchaus sinnvoll sei . „Die Gründe dafür sind da“, angefangen beim höheren Sicherheitsniveau für den nördlichen Ortseingang durch die Geschwindigkeitsreduzierung und bessere Fußgängerüberwege. Im Verkehrskonzept für Lauenau, das seit mehreren Jahren nach und nach umgesetzt wird, werde der Kreisel bereits ausdrücklich empfohlen. Von daher verstehe er die Entscheidung des BdSt nicht. „Ich kann doch nicht sagen: Ich bin für mehr Sicherheit, will aber dafür kein Geld ausgeben.“

 Um die 600000 Euro hatte der Kreisverkehr gekostet, in Teilen gezahlt von der Gemeinde Lauenau, dem Landkreis und dem Land Niedersachsen. „Über Kosten kann man immer streiten“, räumte Stadtdirektor und Samtgemeindebürgermeister Uwe Heilmann ein. Allerdings sollte man Lauenau nicht mit anderen Gemeinden über einen Kamm scheren, in denen tatsächlich das Geld für andere, notwendige Straßensanierungen fehle. „Wir gehen nach wie vor mit Steuergeldern sinnvoll um“, betonte Heilmann.

 Der BdSt sowie einige Bürger, die den Kreisverkehr schon vor Baubeginn angeprangert haben, sehen das anders – nicht zuletzt, da der Ortseingang weder einen Unfallschwerpunkt noch eine wirkliche Gefahrenquelle darstelle, so der BdSt. Heinrich Schaper, der dem Steuerzahlerbund den Hinweis auf den Kreisel gegeben hatte, berichtet bereits von positiven Reaktionen auf die Aufnahme des Projektes ins Schwarzbuch. Gleichzeitig erzählt auch Heilmann von positiven Rückmeldungen der Bürger, die sich mit dem Kreisel und dessen gute Auswirkungen auf die Sicherheit und das Stadtbild sehr zufrieden zeigten.kle

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