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"Runder Tisch Flüchtlingshilfe" vor Start

Am 23. Februar erstes Treffen "Runder Tisch Flüchtlingshilfe" vor Start

Das Projekt „Runder Tisch Flüchtlingshilfe“ wird allmählich konkret. Für Dienstag, 23. Februar, ab 19.30 Uhr ist ein erstes Treffen von Flüchtlingshelfern und Menschen, die es werden wollen, im Bürgerhaus Lauenau geplant.

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Lauenau. „Obwohl die Anzahl der Flüchtlinge in Lauenau derzeit noch überschaubar ist, war bereits in vielen Fällen freiwilliges Engagement gefordert, damit sich die neuen Mitbürger in einfachen Alltagssituationen zurechtfinden konnten“, schreibt Grünen-Ratsherr Norbert Bruhne in einer Pressemitteilung. Die Verwaltung könne die zur Integration nötigen Bemühungen nicht allein bewältigen.

 Alle Parteien, Vereine, Kirchen, die Grundschule, Kitas und weitere Institutionen seien gefordert, sich am runden Tisch zu beteiligen und gemeinsam Ideen zum helfenden Umgang mit Asylbewerbern auszutauschen. Pastor Dieter Meimbresse und Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla haben ihr Mittun angekündigt, weitere Vertreter der Verwaltung sollen den runden Tisch ebenfalls unterstützen.

 Die Lauenauerin Sigrid Grumblies, Telefon (05043) 98378, habe sich als Kontaktperson zur Verfügung gestellt. Bei ihr können sich Menschen aus dem Flecken melden, die sich am Lösen der schwierigen Aufgabe beteiligen möchten.

Runder Tisch sollte eigentlich schon eher starten

 Eigentlich wollten Bruhne, Grumblies, Meimbresse und weitere Mitstreiter – darunter auch Grünen-Politiker Karsten Dohmeyer – schon früher tätig werden. Doch zuerst warteten sie die von Hudalla für den 4. Februar angesetzte Informationsveranstaltung in Apelern ab (wir berichteten). Die Stimmung war nach Bruhnes Worten positiv, 98 Prozent der Besucher seien konstruktiv am Voranbringen der Integration interessiert gewesen.

 Beim runden Tisch soll nun der nächste Schritt erfolgen. Zu den Zielen gehören das Organisieren von Behördengängen für die Asylbewerber sowie deren Einführung in die hiesige Lebensweise und das neue soziale Umfeld. So sei eine dauerhafte Integration möglich, und Vorurteile könnten abgebaut werden.

 Bruhne führt das Beispiel Hülsede an, wo dies bereits gut klappt. Dort habe sich ein Helferkreis um Christina Ziegler geformt, der die Neubürger betreut. „Nur, wer Flüchtlinge persönlich kennt, ist gefeit vor Vorurteilen und fremdenfeindlichen Strömungen à la Pegida, AfD und Co.“, lautet eine der Thesen für den runden Tisch.

gus

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