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Lauenau SPD beantragt Sanierung
Schaumburg Rodenberg Lauenau SPD beantragt Sanierung
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00:15 02.01.2013
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Feggendorf (gus). Fraktionssprecher Uwe Budde strich im Gespräch mit dieser Zeitung den dringenden Investitionsbedarf an dem Gebäude heraus. Die SPD will ein Nutzungskonzept erstellen lassen. Derzeit teilten sich die Feuerwehr, die Bücherei, der Gesangverein und der DRK-Ortsverein das Haus. Auch der Schützenverein sei auf dem Grundstück aktiv.

Speziell die Toiletten bereiten den Sozialdemokraten Sorgen. Sechs Stufen führen hinunter beziehungsweise wieder hinauf. Älteren oder Gehbehinderten ist der Gang zu den Sanitäreinrichtungen in Buddes Augen kaum zumutbar. Und Menschen ab 1,85 Meter Körperlänge müssten zumindest den Kopf einziehen oder mit Beulen rechnen.

Die SPD-Fraktion hat darüber hinaus eine energetische Prüfung des Gebäudes im Sinn. „Auf dem Dach taut der Schnee verdächtig schnell weg“, so Budde. Dies signalisiere eine unzureichende Dämmung beziehungsweise entweichende Wärme aus dem Gebäude. Auch Fenster, Türen und Wände seien unter dem Aspekt der Modernisierung zu überprüfen.

Weiteren Handlungsbedarf sieht die SPD an der Treppe im Eingangsbereich und in der Küche. Dort stehen wahre „Energiefresser“. Budde zufolge wäre es auch sinnvoll, zu überlegen, ob Kühlgeräte nicht zwingend 24 Stunden pro Tag „laufen“ müssen. Dies würde jede Menge Strom sparen. Solche Aspekte sollen aber mit den Nutzern des Hauses besprochen werden.

Ohnehin rechnet Budde mit einem „längeren Prozess“, der Antrag sei als der erste Schritt zu verstehen. „Wir wollen einige Wohltaten an die Bürger weitergeben“, beschreibt der Feggendorfer Politiker das Ansinnen seiner Fraktion. Allerdings komme dieser Vorstoß nicht nur aus Feggendorf, sondern werde von der gesamten Fraktion mitgetragen.

Den Haushalt für das Jahr 2013 hat der Rat des Fleckens zwar bereits beschlossen, ohne dass Geld für das Dorfgemeinschaftshaus in Feggendorf eingestellt worden war. Doch Budde verweist auf die Möglichkeit eines Nachtragshaushalts. Außerdem sei denkbar, dass die Sanierung erst in 2014 zu realisieren ist. Schließlich soll zunächst ein „vernünftiges Nutzungskonzept“ her. Und die Kosten sind zu ermitteln.

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