Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
SPD fordert Notfallambulanz

Lauenau SPD fordert Notfallambulanz

Die Lauenauer SPD befürchtet zu lange Fahrzeiten zum Gesamtklinikum bei Vehlen. Wenn das neue Haus Anfang 2017 – so der Plan – seine Pforten öffne, benötigten Einwohner des Fleckens eine Viertelstunde länger, um dorthin zu gelangen. Vorgeschlagen wird daher eine Notfallambulanz.

Voriger Artikel
Polizei sucht weiter Zeugen der Gewalttat
Nächster Artikel
Wenn Kinder trauern

Lauenau. Lauenau befindet sich laut Berechnungen der SPD von allen dann noch infrage kommenden Krankenhäusern gleich weit entfernt. Zum Robert-Koch-Krankenhaus Gehrden dauert die Reise ebenso 35 Minuten wie zum Klinikum Schaumburg und zum Krankenhaus in Neustadt. 30 Minuten seien es bis zum Krankenhaus in Hameln.

Derweil bräuchten die Bürger des Fleckens aktuell nur 15 bis 20 Minuten, um zum Stadthäger Krankenhaus zu gelangen. Dieses schließt aber mit der Eröffnung des Gesamtklinikums. „Das momentan diskutierte Stadthäger Ärztezentrum kann – wenn es denn überhaupt realisiert wird – die entstehende Lücke voraussichtlich nur ungenügend oder gar nicht ausfüllen“, schreibt die SPD. Bislang sind Lauenauer und Bewohner der umliegenden Orte zudem in beinahe komfortabler Situation, gibt es doch noch die Krankenhäuser Springe und Bad Münder. Springe soll aber im Sommer schließen beziehungsweise mit Gehrden zusammengefasst werden, Bad Münder befindet sich in einem Planinsolvenz-Verfahren.

„Es ist also zu befürchten, dass die Bürger der Samtgemeinde Rodenberg und damit auch Lauenaus mittelfristig längere Fahrzeiten zu den Akutkrankenhäusern in Kauf nehmen müssen“, schreibt die SPD. Die Lauenauer Genossen erinnern an das vehemente Nein ihres Kreistagsabgeordneten Wolfgang Kölling, der bei der entscheidenden Abstimmung im Kreistag gegen das neue Klinikum votiert habe.

Eine Möglichkeit, die drohende Situation zu entschärfen, wäre eine Notfallambulanz in Lauenau oder Rodenberg als erste Anlaufstelle zur Akutversorgung. Ansonsten sei die Ärzte-Dichte im Flecken gut. gus, r

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg