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Lauenau SPD wählt Heiko Bartling an die Spitze
Schaumburg Rodenberg Lauenau SPD wählt Heiko Bartling an die Spitze
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00:16 22.03.2017
Wechsel an der Spitze: Heiko Bartling (zweiter von rechts) löst Klaus-Werner Volker (Mitte) als Vorsitzenden ab. Im Vorstand Frank Berger (v.l.) und Karsten Rehfeldt und Ursula Hupe. Quelle: göt
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LAUENAU.

Sein Einspringen war aber von vorneherein als Übergangslösung gedacht, da Beruf, Feuerwehr und SPD jeweils viel Zeit in Anspruch nehmen. „Ich komme nicht zurecht mit all den Aufgaben“, gab er sich nun geschlagen. Mit Bartling habe sich ein motivierter Nachfolger gefunden. Seit zwei Jahren ist er in der SPD Lauenau.
„Wir müssen uns verändern“, sagte Volker in seiner Abschlussrede, „und als eine Partei mehr erreichen“. Er könne es weder dulden, noch einsehen, noch zulassen, dass es im Flecken Lauenau zwei SPD-Ortsvereine gibt. „Wie sollen wir dann Politik für Lauenau machen?“, fragte er die Genossen. Gemeinsam sei man im Flecken viel stärker, als es zwei Vereine getrennt voneinander sein können. Bei den Wahlen habe die SPD in Lauenau mit 53,7 Prozent ein „tolles Ergebnis“ erzielt. Man habe sich zusammengerauft und so die Mehrheit behauptet, resümierte Volker. Besonders erfreulich sei auch das Ergebnis von Wilfried Mundt: „Wobei“, so Volker, „die meisten Stimmen hat er in Lauenau, nicht in Feggendorf errungen“.
Der Ortsverein gehöre einer großen Partei an, weshalb man auch große Ziele habe, stimmte Volker die Genossen auf die anstehenden Wahlkämpfe ein. Anders sei dies bei der Wählergemeinschaft, die als politischer Zusammenschluss viele kleinere Ziele verfolge. Bei der SPD gehe es um politische Werte über die Flecken-Grenzen hinaus. Von diesen größeren Zielen der Partei berichteten Landtagsabgeordneter Karsten Becker und Marja-Liisa Völlers, SPD-Kandidatin für den Bundestag.
Die Entwicklung Niedersachsens in Sachen Bildungs- und Sicherheitspolitik resümierte Becker als sehr positiv. Bei der Sicherheit geht es um das subjektive Empfinden, so der Landtagsabgeordnete. Deshalb sei es wichtig, die Polizeistationen auch in kleinen Orten zu erhalten, „und mit der Polizei in der Fläche zu bleiben“. Den Wahlkampf fasste auch Völlers ins Auge: Politisch klassischerweise „rote Bereiche“ solle man nicht als selbstverständlich sehen – „wir müssen ordentlich kämpfen“, so Völlers.

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