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Saltos, Schauer, Stromausfall

Lauenau / Fleckenfete wird erneut zum Magnet für tausende Besucher Saltos, Schauer, Stromausfall

Die Lauenauer Fleckenfete ist erneut zum Tummelplatz für alle Altersgruppen geworden. Auf drei Straßen in der Ortsmitte fanden Groß und Klein ihr Vergnügen – vom mutigen Bungeesprung über den gemütlichen Plausch bei Kaffee und Kuchen bis zu Partyhits in den Abendstunden.

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Große Bühne vor Fachwerkkulisse: Die Lauenauer Fleckenfete lockte erneut viele Besucher an.

Quelle: nah

Dass die große Freiluftsause von Schauern und einem Stromausfall begleitet war, machte den Festbesuchern nichts aus.

Klaus Kühl, Vorsitzender der „Lauenauer Runde“, strahlte bereits am frühen Abend: „Mehr Besucher als im Vorjahr“, konstatierte er nach einem Gespräch mit den Betreibern der Imbissstände. Von Spanferkel, Bratwurst und Co. war zu dieser Stunde deutlich mehr verkauft worden als im Vorjahr.

Dafür verlief der Auftakt am Nachmittag eher schleppend. Beim Kinderflohmarkt zeigten sich Lücken. Manche Tische und Bänke am „Rundteil“ blieben leer. Hinter den Kulissen wurde die Stromversorgung verbessert, damit endlich Saltos am „Bungeejumper“ möglich waren. Und dann sorgten noch am frühen Abend Schauer für eine bunte Regenschirmkulisse und viele besorgte Blicke zum Himmel.

Doch auch diese Hürde wurde von den Gästen gemeistert. Rund um die illuminierte Eiche am „Rundteil“ kamen die Feinschmecker zu ihrem Recht, während in der Marktstraße die Bässe wummerten und aus Hunderten von Kehlen der aktuelle Ohrwurm von Helene Fischer „Atemlos“ mitgeschmettert wurde.

Die Krawatte ist wieder da: Ein Wiedersehen mit seiner schon verloren geglaubten Krawatte feierte Wolfgang Henne von der Hamelner „Skiffle Connexion“. Der kultige Halsschmuck zum Nostalgie-Outfit der Musiker war nach einem Gastspiel im benachbarten Altenhagen II vor zwei Jahren liegengeblieben und gelangte jetzt wieder in die Hände seines Besitzers – allerdings mit dessen Zusicherung, erneut einmal in der kleinen Ortschaft aufzutreten. „Den Schlips habe ich wirklich überall gesucht“, grinste der Gitarrist, „aber so schlimm war es auch nicht: Meine Auswahl ist groß genug.“ Trotzdem band er sich das wieder zum Vorschein gekommene Stück sofort um.
Italienische Nachbarschaft: Mitten auf der Fleckenfete hat sich Italien präsentiert. Der aus Sizilien stammende Pizzabecker Salvatore Tiziano fand sich direkt neben den Eisexperten aus den Dolomiten wider: Giovanni Resera und Daniele Rinaldi von den hiesigen „Dolomiti“-Eisdielen waren mit ihrem mobilen Stand vertreten. Dass Wind und Schauer das Geschäft vermasseln könnten, beeindruckte Rinaldi nicht: „Im Sommer ist doch immer Eiswetter.“ Und auch „Salvo“ Tiziano war das egal: Er hatte bald alle Hände voll zu tun.
Hochsprung zum Ohrwurm: Eine originelle Art, Zuhörer zum Mitmachen zu bewegen, zeigte der Dirigent der Pohler Turnerkapelle, Hartmut Grün. Zu einem wohlbekannten Schaumburger Ohrwurm sprang er behände auf eine Bank und erntete alsbald ähnliche Reaktionen beim Publikum.
Nichts geht mehr ohne Strom: Ein wenig geknickt war Jungunternehmer Björn Eggers schon. Der 20-jährige Schausteller war mit drei Kinderattraktionen vertreten. Doch zunächst funktionierte nur die mechanische Schiffsschaukel. „Ich brauche doch Strom“, beklagte er die mangelnde Versorgung für seine auf dem Wasser dümpelnden Splash-Balls und seinen nagelneuen Bungeeturm. Letzterer gilt offenbar als Attraktion bei Festen aller Art. Gerade erst kam Eggers von Stuttgart zurück, um gleich nach der Fleckenfete in Richtung Bremen zu starten. Dass Lauenau auf diese Weise zwischen den Großstädten rangieren darf, hat natürlich etwas mit Eggers selbst zu tun: Hier ist er zu Hause.
Sprüche vom Fleckendiener: Nicht fehlen beim großen Lauenauer Straßenfest durfte der „Fleckendiener“ Georg „Schorse“ Strecker . Von Tisch zu Tisch ging er mit Handglocke und lockeren Sprüchen zur Gaudi seiner Zuhörer. Diesen erzählte er von den Folgen seiner jüngsten Hülsenfrüchte-Mahlzeit: Er wolle doch auch einmal ein „Bläh-Boy“ sein. nah

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