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Schützen halten fest zusammen

Lauenau / Kreisverband feiert 60 Jahre Schützen halten fest zusammen

Um die Zukunft des Schießsports im Altkreis Springe ist dem Vorsitzenden des Kreisschützenverbands Deister/Süntel/Calenberg, Wilfried Mundt, nicht bange. Zwar hätten „beim Nachwuchs alle Vereine ihre Probleme“, bekannte er vor rund 400 Teilnehmern einer Festveranstaltung im Lauenauer „Sägewerk“, „aber mit 15 Prozent Jugendlichen und Junioren sind wir noch recht gut aufgestellt“. Anlass für den kritischen Blick auf die aktuelle Situation war das jetzt 60-jährige Bestehen des Kreisverbands: „Wir sind das einzige Gebilde, das die Gebietsreform von 1974 ignoriert hat.“

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Stimmungsvoller Auftakt beim Festabend: Einmarsch der amtierenden Könige und der Fahnenträger.

Quelle: nah

Lauenau (nah). In der Tat halten die 32 Vereine mit insgesamt 3200 Mitgliedern zwischen Pohle und Schulenburg weiterhin fest zusammen und verweisen auf sportliche Erfolge bis hin zu Weltmeistertiteln. In den sechs Jahrzehnten habe es nur sechs Kreisvorsitzende gegeben, erinnerte Mundt.

Seinen Vorgänger Peter Leiß bat er um einen Rückblick. „Ich habe gern durch meine Schützenbrille geguckt“, bekannte dieser und zählte etliche Namen auf, die zum Teil über Jahrzehnte sich für den Schießsport engagiert hatten. Leiß erwähnte jedoch auch die 1966 begonnene Tradition des Kreiskönigsschießens sowie die älteste Wandertrophäe, um die bis heute mit der Kleinkaliberwaffe gekämpft werde: Bereits 1953 sei die schwere Holzskulptur mit dem Wisent angeschafft worden.

Der Festabend hatte mit dem Einzug der amtierenden Kreis- und Vereinsmajestäten unter Begleitung der Fahnenträger begonnen. An die Königinnen wurden Rosen verteilt. Mundt forderte die Anwesenden dazu auf, die Veranstaltung zur Kontaktpflege zu nutzen: „Redet heute nicht nur mit den Kameraden, die ihr jede Woche im Schützenhaus trefft“, verlangte er. Doch dafür bot sich kaum Gelegenheit: Die aus Tschechien stammende „Camilos Show Band“ verstand ihr Metier bereits von den ersten Takten an und sorgte für viel Stimmung in der großen Festhalle. Sorgen um die Heimfahrt mussten sich die Schützen nicht machen: Vier Busse verkehrten tief in der Nacht rund um den Deister.

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