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Sportlicher Akzent zum Fest

Eishalle macht keine Weihnachtspause Sportlicher Akzent zum Fest

Für die Eishalle in Lauenau gibt es keine Weihnachtspause. Selbst am Heiligen Abend können Kinder die Stunden bis zur abendlichen Bescherung zumindest teilweise mit Kufensport überbrücken.

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So lässt sich die Wartezeit bis zur Bescherung am Heiligen Abend in Lauenau überbrücken.

Quelle: nah

Lauenau. Sechs Männer und Frauen wechseln sich ab, damit Schlittschuhfans sich die Zeit vertreiben oder an den folgenden Tagen ihr möglicherweise schönstes Geschenk auch gleich ausprobieren können. „Natürlich machen wir das“, sagt Heidrun Gaedigk, die an der Kasse sitzt. Mit ihrer Kollegin hat sie sich längst abgesprochen: Zwei Tage verrichtet sie ihren Dienst, am dritten Tag wird Rosi Döpker den Rest ihrer Familie sich Gaedigk ersetzen. Gleiches gilt für Gabi Neumann und Igor Käfer an der Schlittschuhausgabe.

 Falls der Andrang noch mehr Personal verlangt, muss Betriebsleiter Günter Krzon nur zum Telefon greifen. Einige Privatpersonen springen bei Bedarf auf Zuruf ein und helfen.

 Am Heiligen Abend öffnet sich die Halle von 10 bis 14 Uhr. Wer am ersten Weihnachtsfeiertag häuslichem Tannengrün und Festessen einen sportlichen Akzent entgegensetzen will, kann dies zwischen 14 und 20 Uhr tun. Für den 26. Dezember gilt bereits die an Sonnabenden vertraute Betriebszeit von 10 bis 20 Uhr. Auch das Bistro in der Halle ist geöffnet. Und unter den 430 Schlittschuhpaaren aller Größen sind die kürzlich beschafften 100 schwarzen Exemplare im Gesamtwert von mehr als 7000 Euro besonders begehrt. Die Leihgebühr beträgt drei Euro.

 Falls Leihschuhe oder die privaten Kufengleiter doch einmal stumpf werden sollten, stehen sie im Nu auf der Spezialmaschine von Rainer Felsmeyer. Nur nicht an den Festtagen. Wer aber in regulären Wochen dienstags und donnerstags zwischen 16 und 18 Uhr in der Halle ist, kann seinen Sportgeräten einen professionellen Schliff verpassen lassen.

 Längst ist die Eishalle mit ihrer vier Monate umfassenden Saison zum durchaus begehrten Arbeitgeber geworden. Sechs fest angestellte Kräfte verdienen dort ihren Lohn, eine Trainerin erhält Honorar für derzeit 33 in Anfängerkursen betreute Kinder. Hinzu kommen sechs ständige ehrenamtliche Helfer vom Geschäftsführer bis zum Kufenschleifer sowie mehr als 60 Vertreter aus den örtlichen Vereinen, die in jeder Saison insgesamt etwa 180 Stunden Aufsicht führen.

 Nur so lässt sich der Andrang bewältigen. Schon nach dem ersten Betriebsdrittel zeigt der Besuchertrend gegenüber dem Vorjahr deutlich nach oben. Der Kauf von Dauerkarten ist sogar über 50 Prozent gestiegen. Ganz groß ist die Terminnachfrage beim Eisstock-Schießen. Trotz erweiterter Zeiten muss Krzon bereits jetzt um Nachsicht bitten: Ab 1. Januar sei alles ausgebucht. nah

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