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Lauenau Spur der Verwüstung
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00:16 04.02.2017
Die Polizei sucht nach Einbrechern, die die Eishalle aufgesucht haben. Quelle: Foto: dpa
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LAUENAU

Nach Angaben der Polizei bemerkten Mitarbeiter der Eishalle am Dienstagmorgen um 5.30 Uhr, dass die Zugangstür, die ordnungsgemäß am Vorabend verschlossen worden war, zum Komplex aufgebrochen wurde. 500 Euro aus der Wechsel- sowie der Kaffeekasse konnten sich der oder die Täter unter den Nagel reißen. Doch damit nicht genug: Auch in dem Gebäude wurden mehrere Türen aufgebrochen, vermutlich waren der oder die Einbrecher auf der Suche nach weiterem Diebesgut – insgesamt beträgt der Schaden in der Eishalle 2500 Euro.
Günter Krzon, Vorstandsmitglied des Betreibervereins, versichert, dass trotz des Einbruchs der Betrieb der Eishalle nicht gefährdet ist. Angesichts der Art, mit der die Zugangstür aufgehebelt wurde, vermutet Krzon hinter der Tat keine Anfänger: „Das sind Profis gewesen.“

Etwas später am Dienstag wurde den Beamten auch von der Victoria Arena ein Einbruch gemeldet. Auffällig: Auch dort wurde die Eingangstür gewaltsam aus den Angeln gehoben. Und genauso wie in der Eishalle richteten der oder die Täter auch innerhalb des Gebäudes gehörig Schaden an. Ob etwas aus den aufgebrochenen Räumen, darunter auch das Büro, gestohlen wurde, sei nach Angaben von Heidrun Schäfer, Leiterin des Ermittlungsdienstes, noch nicht festgestellt. Allerdings schlagen allein die kaputten Türen mit mindestens 800 Euro zu Buche. Zumindest die Sportgeräte blieben unversehrt.

Aufgrund der Vorgehensweise sowie der räumlichen und zeitlichen Nähe vermutet Schäfer, dass es sich bei beiden Vorgängen um dieselben Einbrecher handelt. „Auch dass innerhalb der Gebäude nicht davor zurückgeschreckt wurde, Schäden anzurichten, spricht dafür“, so Schäfer. Allerdings seien die oder der Täter nicht ganz ortskundig gewesen, „sonst hätten sie wohl zielgerichteter gesucht und nicht scheinbar wahllos Türen aufgebrochen“.

Die Beamten bitten Zeugen, die etwas zu den Vorfällen sagen können, die sich in der Zeit von Montag, 30. Januar, 19.30 Uhr, bis Dienstag, 31. Januar, 16 Uhr, ereignet haben, mit der Polizei in Verbindung zu setzen. „Grundsätzlich ist es ratsam, verdächtige Vorgänge im Vorfeld zu melden“, fügt Schäfer hinzu. Es sei einfacher zu agieren als zu reagieren.

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