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Lauenau St.-Lukas-Gemeinde feiert Dankgottesdienst
Schaumburg Rodenberg Lauenau St.-Lukas-Gemeinde feiert Dankgottesdienst
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00:17 17.02.2016
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Lauenau

Die ungewöhnliche Lobpreisung hatte zwei Gründe. Außer dem erfolgreichen Verlauf der für Menschen äußerst gefährlichen chemischen Behandlung war es das hohe Spendenaufkommen, die den 18 000 Euro teuren gemeindlichen Anteil an den Gesamtkosten von 60 000 Euro rasch begleichen ließ. Sogar der Flecken Lauenau stellte auf Initiative von Bürgermeister Wilfried Mundt 6000 Euro bereit.
Pfarrsekretärin Rita Weber und Diakonin Andrea Nieragden hatten sich mit weiteren Unterstützern ein fröhliches Anspiel ausgedacht: Die beiden Damen mimten ein Zwiegespräch zwischen zwei Holzwürmern („Ich habe richtig Hunger auf St.-Lukas-Holz!“), während sich eine Gruppe mit Schutzanzügen und Mundschutz auf mögliches überlebendes Ungeziefer durch die Kirche begab. Sogar ein Lied hatte Nieragden zur Melodie des „grünen Kaktus“ gedichtet: „Dank Ihrer Spendenflut, / ist alles wieder gut, / wir jagten ihn heraus/ aus unserm Gotteshaus.“
Pastor Dieter Meimbresse setzte selbst das Sonntagsevangelium in Bezug auf die Plagegeister: Ob zum zerstörerischen Werk des Teufels wohl auch die Würmer gehören würden?, rätselte er.
Schon glaubt er jedoch, „einen neuen Wurm“ in der Kirche gefunden zu haben: Die Heizung war am Vortag nur notdürftig repariert worden. Würmer gab es übrigens auch nach dem Gottesdienst – bei einer kleinen Party im Gemeindehaus: Die örtliche Bäckerei Scheer hatte etliche Exemplare aus Teig geliefert.

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