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St. Markus: Sanierung kann beginnen

Lauenau / Bistum Hildesheim gibt kein Geld St. Markus: Sanierung kann beginnen

Die Sanierung der Klinkerfassade der Lauenauer St.-Markus-Kirche kann beginnen. Das Bistum Hildesheim erteilte seine „kirchenoberliche Genehmigung“ zum seit Monaten vorliegenden Antrag des örtlichen Fördervereins.

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Die Sanierung der Außenfassade kann beginnen: St. Markus in Lauenau.

Quelle: nah

Lauenau (nah). Die Erlaubnis beinhaltet auch die Pflicht zur späteren Prüfung durch die bischöfliche Baubehörde. Geld fließt jedoch nicht aus Kirchensteuermitteln: Die Kosten von 15 000 Euro muss der Förderverein allein tragen.
In der Jahresversammlung vor drei Wochen hatte, wie von unserer Zeitung berichtet, der Vorstand noch heftig gegen die Bistumsspitze gegrollt. „Sauer und enttäuscht“ sei nach eigenen Angaben Vorsitzender Karl-Heinz Strecker, weil der Antrag seit Monaten laufe und aus Hildesheim keine Reaktion zu hören sei.

Doch offenbar wurden dort parallel schon Entscheidungen herbeigeführt: Am 28. Februar billigte die „AG Immobilien in Abstimmung mit der Hauptabteilung Pastoral“ das Vorhaben. Der schriftliche Bescheid datiert jedoch erst vom 20. März. Dieser benötigte für den Postweg ins Pfarramt der Gemeinde St. Maria vom Heiligen Rosenkranz in Bad Nenndorf bis zum 5. April.

„Über diese lange zeitliche Abfolge bin ich schon sehr verwundert“, bemerkte Strecker über den fünf Wochen dauernden Verlauf zwischen dem dortigen Beschluss und der hier eingegangenen Nachricht: „Da hätte doch auch jemand mal zum Telefon greifen können.“ Strecker hatte in der Jahresversammlung seine wiederholt ergebnislosen Nachfragen in der Bischofsbehörde geschildert.

Gleichwohl: „Jetzt kann es endlich losgehen“, freute er sich über die Entscheidung, die er auch als Indiz dafür ansieht, dass St. Markus für die Zukunft erhalten bleibe. „Dafür ist der Förderverein ja angetreten.“

Die Hildesheimer Bewilligung legt die Gesamtkosten für die Komplettsanierung aller Außenwände auf 15 000 Euro fest. Das geht weiter als der Förderverein bislang tun wollte: Er hatte nur den Aufwand für die besonders betroffenen Wetterseiten mit 12 000 Euro ermitteln lassen. Strecker will nun mit dem Vorstand und dem Fördervereins-Mitglied und Bauexperten Egbert Gelfert die weitere Vorgehensweise besprechen. „Aber noch vor den Sommerferien fangen wir an“, hofft er auf freie Kapazitäten bei der zu beauftragenden Fachfirma.

Zugleich hofft er, dass mit diesem ersten Fördervereins-Erfolg sich noch weitere Mitglieder gewinnen lassen. Denn eigentlich war die Gemeinschaft nur angetreten, um die laufenden Betriebskosten der Immobilie zu finanzieren. Dass nur vier Jahre nach der Gründung nun sogar schon bauliche Maßnahmen finanziert werden können, sieht Strecker durch die großartige Unterstützung begründet: Der Förderverein zählt inzwischen 108 Mitglieder. Darunter befinden sich auch etliche evangelische Christen, Unternehmen und auswärtige Personen.

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