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Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Uwe K.

Mord in Lauenau Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Uwe K.

 64 Zeugen und sechs Sachverständige will die Staatsanwaltschaft Bückeburg im Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder der Lauenauerin Ines K. – ihren Ehemann Uwe K. – zu Wort kommen lassen. Inzwischen hat die Staatsanwaltschaft die Anklageschrift fertiggestellt und dem Schwurgericht vorgelegt, das nun entscheiden wird, ob es zum Prozess kommt.

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Lauenau (kle). Danach wird ein erster Termin für die Hauptverhandlung festgelegt. Diese muss spätestens im März beginnen, da seit der Verhaftung des Angeklagten bereits mehr als drei Monate vergangen sind. Sechs Monate umfasst die maximale Dauer der Untersuchungshaft bis zum Prozessbeginn.

 Dem 45-jährigen Uwe K. wird vorgeworfen, Ende Mai seine Frau in den gemeinsamen Geschäftsräumen in Lauenau ermordet zu haben. Er selbst bestreitet die Tat weiterhin, heißt es seitens der Staatsanwaltschaft.

 Nach monatelangen Ermittlungen der zuständigen Mordkommission erließ die Staatsanwaltschaft Bückeburg Ende September einen Haftbefehl gegen Uwe K. wegen dringenden Tatverdachts, seither sitzt dieser in Untersuchungshaft. Staatsanwalt Nils-Holger Dreißig spricht von „Heimtücke“ und „niederen Beweggründen“ als Mordmerkmalen. „Im Falle einer Verurteilung droht dem Angeschuldigten eine lebenslange Freiheitsstrafe“, heißt es von Staatsanwalt Dreißig in einer Pressenotiz.

 Uwe und Ines K. lebten zusammen in Lauenau und hatten zusammen eine Tochter, die kurz nach der Tat acht Jahre alt wurde. Am 27. Mai 2015 wurde die 42-Jährige tot in dem Gebäude am Busbahnhof aufgefunden. Nähere Informationen zum Tathergang und zur Todesursache hat die Staatsanwaltschaft bislang nicht weitergeben.

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Prozessauftakt

Zum Auftakt des Mordprozesses gegen Uwe K. aus Lauenau hat der Angeklagte am Montag alle Vorwürfe bestritten. Indirekt beschuldigte er seine frühere Geliebte, die Bluttat allein oder mit Komplizen begangen zu haben.

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