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Staub stinkt den Lauenauern

Straßensanierung Staub stinkt den Lauenauern

Die Probleme mit dem Pflaster der Marktstraße in Lauenau sind noch immer nicht ausgestanden. Nach der Sanierung im Jahr 2012 waren erhebliche Mängel aufgetreten. Die Baufirma aus Hameln soll für den Schaden aufkommen, was aber noch strittig ist.

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Das Pflaster der Marktstraße ist für die Gemeinde nun schon seit Jahren ein Ärgernis.

Quelle: gus

Lauenau. Für die Anwohner wird die Sache durch Überbrückungsmaßnahmen spürbar – in gewissen Abständen trägt der Bauhof Füllmaterial auf. Gemeindedirektor Sven Janisch spricht von einer „schwierigen Situation“ und bittet um Nachsicht wegen des derzeit herumwirbelnden Schmutzes. In der Tat: Wann immer Autos durch die Marktstraße rollen, entstehen Staubwolken, die bei entsprechendem Tempo der Fahrzeuge eine enorme Höhe erreichen.

Janisch erklärte das Phänomen im Gemeinderat mit der aktuellen Trockenheit. Die Gemeinde trägt Material auf, um die Zwischenräume im Pflaster zuzuschlämmen. Regnet es längere Zeit nicht, trocknet das Sandgemisch aus, und es staubt, wenn Autos darüberfahren. Der Bauhof soll überschüssiges Material bis zum Wochenende entfernen, versicherte Janisch.

Wolfgang Kölling (SPD) wunderte sich darüber, dass der Flecken regelmäßig die Fugen auffüllt, weil seiner Kenntnis nach ohnehin geplant ist, das Pflaster der Straße noch einmal neu zu verlegen. Doch dazu ist laut Janisch noch ein Rechtsverfahren im Gange, bei dem Beweissicherungspflicht gelte. Deswegen könne die Gemeinde das Pflaster nicht einfach wieder aufnehmen. Damit bis zum Ende des Verfahrens die Steine aber nicht wegbrechen, müssen die Hohlräume aufgefüllt werden.

Lücken zwischen den Steinen führen zum Klackern

Das Grundproblem ist offenbar eine nicht ordnungsgemäße Herstellung des Untergrunds. Darin versickert wohl immer wieder der Sand, der die Steine eigentlich seitlich gegeneinanderdrücken soll. Die entstehenden Lücken führen dazu, dass die Steine kippeln, was auch zu vernehmlichem Klackern führt, sobald Fahrzeuge in der Straße unterwegs sind. Der Bauhof reagiert darauf mit dem fortwährenden Einschlämmen.

Im Gespräch mit dieser Zeitung hatte die WGLF-Ratsfrau Raphaela Grundmann bereits moniert, dass die Verwaltung die Anwohner nicht im Vorfeld solcher Aktionen informiert, dass es wieder staubig werden könnte. Denn dann könnten die Haus- und Ladenbesitzer beispielsweise Termine mit dem Fensterputzer nötigenfalls verschieben. gus

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