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Tatort erneut untersucht

Spurensicherung im Lauenauer Mordfall Tatort erneut untersucht

Das Haus, in dem am Mittwoch die Lauenauerin Ines K. getötet wurde, ist am Freitag noch einmal von der Polizei durchsucht worden.

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Die Ermittlerstellen einen Computer sicher.

Quelle: rg

Lauenau.  Zwölf Beamte forschten dort nach weiteren Spuren. Mögliche neue Erkenntnisse zu der Gewalttat gab die Staatsanwaltschaft bisher nicht preis.

Nach Angaben von Polizeisprecher Axel Bergmann wollten die Ermittler die Chance nutzen, das Haus an der Carl-Sasse-Straße abschließend gründlich zu untersuchen, um wirklich alle Spuren zu sichern, die beim Aufklären der Tat helfen könnten. Denn anschließend sollte das Gebäude wieder an den Eigentümer übergeben werden. Dabei handelt es sich nach Informationen dieser Zeitung um den Ehemann der Getöteten. Über dessen Aufenthaltsort sagte die Polizei gestern nichts.

Gegen 10.30 Uhr betraten die Beamten am Freitag das Haus. Wie schon am Mittwoch trugen sie Kisten mit beschlagnahmten Gegenständen heraus, von denen sie sich weitere Spuren erhoffen. Unter anderem sicherten die Beamten auch Computer. Die Durchsuchung dauerte mehrere Stunden. Am Nachmittag wurden die Polizeisiegel, die seit Mittwoch an den Hauseingängen geklebt und darauf hingewiesen hatten, dass niemand außer den Ermittlungsbehörden Zutritt zum Tatort hat, endgültig entfernt.

Die 18-köpfige Mordkommission will Bergmann zufolge ihre Arbeit auch am Wochenende mit Hochdruck fortsetzen. Mit einem schnellen Erfolg sei indes nicht zu rechnen. Die Ermittlungen gehen nach wie vor in alle Richtungen, auch gestern gab es weitere Vernehmungen. Aus taktischen Gründen wollten Staatsanwaltschaft und Polizei keine näheren Angaben zum Tathergang und zu Tendenzen der Ermittlungen machen.

 Man werde auch die vielen Spekulationen im Ort nicht kommentieren, hieß es. Nicht zuletzt aus ermittlungstaktischen Gründen. So bleibt weiter unklar, wie Ines K. ums Leben kam und in welchem Umfeld der Täter zu vermuten ist. Nach wie vor gehen die Ermittler von aber einem gewaltsamen Tötungsdelikt aus. Dem Vernehmen nach hat Ines K. erhebliche Kopfverletzungen erlitten. Offenbar wies die Leiche auch Würgemale auf.

r, gus

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