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Tausende strömen auf die Wirtschaftsschau

Lauenau / „Gut besucht und richtig klasse“ Tausende strömen auf die Wirtschaftsschau

Aussteller und Organisatoren haben sich zufrieden mit der Resonanz auf die Wirtschaftsschau der Samtgemeinde Rodenberg gezeigt. Rund um das zum Messegelände umfunktionierte „Sägewerk“ im Lauenauer Gewerbepark tummelten sich am Wochenende Tausende Besucher.

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Volles Haus im „Sägewerk“: Vor der Bühne machen die Besucher ihre Rundgang-Pause, um das Programm zu verfolgen.

Lauenau. Damit hatten die teilnehmenden Firmen viel Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen, den Kontakt zu Kunden aufzufrischen und auch ungewöhnliche Entwicklungen auf dem Markt der Möglichkeiten zu präsentieren.

 So hatte beispielsweise Installateur Dirk Tetzlaff von der Firma Wehrhahn die Schmunzler auf seiner Seite, wenn er die Funktionen seiner Spezialtoilette vorführte. Das Hightech-Klo ist eine Mischung aus Bidet und Toilette und spült den Allerwertesten mit vorgewärmtem Wasser nach verrichtetem Geschäft. Anschließend wird sogar noch geföhnt. Alles ist per Fernbedienung zu steuern.

 Aha-Effekte haben potenzielle Kunden auch bei Klußmann-Friseure erlebt. Ohne Schere oder Kamm konnten sie an Ort und Stelle eine neue Frisur ausprobieren. Inhaberin Gabriele Klußmann musste die Kundinnen lediglich mit Digitalkamera knipsen und modellierte ihnen am Computer eine völlig neue Haartracht, die auch noch mit verschiedenen Farbtönen versehen wurde.

 Zur Typveränderung hatte Optiker Ralf Staaks aus Lauenau ebenfalls etwas im Programm. Ein System mit austauschbaren Brillenbügeln und Mittelstegen garantiert, dass die Brille immer zum Outfit und zum Anlass passt, ohne das die Kunden neue Gläser benötigen. Mit Musterpaletten mit allen möglichen Farben und Motiven zeigte Staaks den Messebesuchern die vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten.

 Rund um Haus und Wohnung lagen wie in den vergangenen Jahren wieder die Möglichkeiten der Energieeinsparung bei den Besuchern im Mittelpunkt des Interesses. „Ich finde gut, dass man sich auch informieren kann, ob man den richtigen Stromtarif hat“, sagte eine Bad Nenndorfer Besucherin, die sich am e.on-Stand informierte. Auch bei Elektro-Fischer aus Hülsede ging es um Energiekosten. „Viele Kunden überlegen wegzugehen von fossilen Brennstoffen“, wusste dort am Stand Udo Steinberg von der Firma Stiebel Eltron zu berichten. Wärmepumpen seien zurzeit eine interessante Alternative. Die neuen Entwicklungen bei der Solarförderung führten dazu, dass die Entwicklung mehr zur Eigenbedarfdeckung geht, weil sich die Einspeisevergütung nicht mehr lohne. Ebenso waren Firmen gefragt, die Dämmsysteme für ältere Häuser präsentierte.

 „Die Resonanz ist sehr gut“, waren sich die befragten Aussteller unisono einig. Und auch die Samtgemeindeverwaltung war zufrieden. „Gut besucht und richtig klasse“, fand Hauptamtsleiter Günther Wehrhahn die Wirtschaftsschau. Die Samtgemeinde Rodenberg organisiert die Veranstaltung alle drei Jahre selber, um die Standpreise günstig zu halten. Subventionen in Höhe von bis zu 250 00 Euro lässt sie sich dies kosten.

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