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Telefondienst und Trauergespräche

Freiwilliges Soziales Jahr Telefondienst und Trauergespräche

Ein neues Gesicht entdecken evangelische Christen bei Gottesdiensten in St. Lukas oder Veranstaltungen im Gemeindehaus. Vor Kurzem hat Max-Johannes Prahst seinen Dienst angetreten. Der 17-Jährige leistet ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) ab.

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Zu Max-Johannes Prahsts Aufgaben gehört auch Telefondienst im Pfarrbüro.

Quelle: nah

Lauenau. Prahst, der als einer der jüngsten Absolventen im Frühjahr sein Abitur am Gymnasium Bad Nenndorf bestanden hat, setzt zwar die Reihe der vielen Zivildienstleistenden fort, die früher vorwiegend in der Seniorenbetreuung eingesetzt waren. Doch der junge Mann, der sich nun für ein Jahr verpflichtet hat, kann Pastor Dieter Meimbresse und Diakonin Andrea Nieragden auf weiteren Tätigkeitsfeldern helfen. Außer beim Konfirmandenunterricht und bei Kindergarten-Besuchen, bei der Betreuung von Senioren und Jugendfreizeiten und der Mitgestaltung von Gottesdiensten hilft er beim Telefondienst im Pfarrbüro aus oder begleitet den Seelsorger sogar bei Trauergesprächen.

Die Beteiligung an direkten theologischen Aspekten im Gemeindeleben ist ausdrücklich gewollt. Dafür übernimmt die hannoversche Landeskirche sogar die Hälfte der Personalkosten in der Erwartung, dass der FSJler Seminare besucht und auf diese Weise weiteres Interesse an theologischen Themen findet. Der Grund: In den nächsten Jahren scheiden etliche Pastoren aus Altersgründen aus. Junger Nachwuchs ist nur in Teilen in Sicht.

Max Prahst sieht den kommenden Monaten mit Freude entgegen. „Ich will die Kirche überall präsentieren“, hat sich das aktive Jugendgruppenmitglied vorgenommen. Zudem möchte er die Zeit nutzen, sich selbst über seinen weiteren Ausbildungs- und Lebensweg klar zu werden. Theologie sei da nicht ausgeschlossen, sagt er.

Wenn er abends Pfarrhaus oder Kirche verlässt, warten zu Hause das Saxofon und so manche handwerkliche Tätigkeit. nah

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