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Transporter wieder aufgetaucht

Nach Einbruch bei Weserbergland-Ei Transporter wieder aufgetaucht

Der Firmentransporter der Firma Weserbergland-Ei in Lauenau, der Ende September aus der dortigen Garage gestohlen worden war, ist wieder aufgetaucht. Die Täter hatten ihn nach ihrer Flucht unversehrt bei Burgwedel abgestellt, berichtete die Polizei auf Anfrage unserer Zeitung.

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Lauenau. Anwohner bemerkten den herrenlosen Wagen und benachrichtigten die Polizei. Von dem Tresor, den die Unbekannten aus dem Firmengebäude mitgenommen hatten und für dessen Transport sie vermutlich den Firmenwagen brauchten, fehlt weiterhin jede Spur.

Die Tat ereignete sich in der Nacht auf den 25. September. Die Unbekannten zerschlugen das Fenster des Aufenthaltsraumes der Firma und durchsuchten das Gebäude nach Bargeld – vergeblich. Dafür stahlen sie einen antiken Tresor, der allerdings nach Aussage von Geschäftsführer Karl Meyer gar kein Geld enthielt, und flüchteten in einem nagelneuen Firmentransporter – jedoch nicht, ohne zuvor das gesamte Erdgeschoss mit Löschschaum eingesprüht zu haben, um ihre Spuren zu verwischen.

 Meyer zeigte sich überzeugt davon, dass das Ganze nicht passiert wäre, wenn in den Räumen über dem Geschäft jemand hätte wohnen dürfen. Das ist aber nicht so einfach, wie Gemeindedirektor Sven Janisch auf Anfrage der SN erklärte.

 Bei dem Autohof handelt es sich um ein reines Gewerbegebiet für eine ausschließlich gewerbliche Nutzung. Diese Festsetzung im Bebauungsplan hat wesentlichen Einfluss auf die dortigen Betriebe. Denn wo Wohnen erlaubt ist, gelten weit strengere Regelungen, was Emissionen aller Art betrifft – oder anders herum: Nur dort, wo die Geräuschkulisse und der Abgasausstoß niedrig genug sind, dürfen auch Menschen wohnen. In diesem Gebiet wäre dabei wohl vor allem der Lärmschutz ein Problem, glaubt Janisch.

 Nach der Anfrage von Meyer sei nun zu prüfen, inwiefern an diesem Standort zumindest betriebsbedingtes Wohnen möglich sei. Betriebsbedingt heißt, dass nur ein kleiner Kreis von Menschen die Räume überhaupt bewohnen dürfte, beispielsweise die Inhaber oder Hausmeister. Erst danach könne man über eine Änderung des Bebauungsplans diskutieren.

 Ob ein bewohntes Gebäude allerdings wirklich Einbrecher von ihrer Tat abgeschreckt hätte, wagt Janisch zu bezweifeln. „Wir kennen das ja aus dem Ortsbereich.“ Es gebe genügend Einbrecher, die sich überhaupt nicht daran störten, ob ihr ausgewähltes Haus gerade bewohnt ist oder nicht. „Wir sollten hier deshalb keinen Schnellschuss wagen“, mahnte er an.

 Die Auswertung der Spuren seitens der Polizei dauert an. Unter anderem die Aufnahmen von diversen Außenkameras wurden noch nicht vollständig ausgewertet. Die Polizei bezweifelt aber, dass sich die Täter, offenbar drei an der Zahl, anhand dessen identifizieren lassen, da sie vermutlich maskiert waren.kle

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