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Lauenau Trauer um Josef Hauke
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18:17 08.07.2009
Bildhauer Josef Hauke.

Als er zunehmend mit der Ausgestaltung katholischer Kirchen beauftragt wurde, wandte sich der praktizierende Christ anderen Stein, Bronze und Keramik zu, besonders aber Mooreichenholz, das er selbst aus Kiesgruben in der Weserniederung barg. Um die bis 7000 Jahre alten Stämme zu konservieren, entwickelte er eine Art Wachs, über dessen Zusammensetzung er zeitlebens Stillschweigen bewahrte. Geradezu bahnbrechend war sein Experimentieren mit Polyesterharz als einer der ersten Künstler überhaupt. Die Lebensspuren sind vielerorts in Nord- und Westdeutschlands zu finden – vom Hallenbad in Emmerthal über den Nachtwächter in Rinteln bis zur Frau mit der Ziege in Bad Nenndorf. 

Lange Zeit waren die Altarbereiche der katholischen Kirchen St. Markus in Lauenau (1962) und Mariä Himmelfahrt in Rodenberg (1975) sowie der 1987 entstandene „Kreuzweg“ in Lauenau die einzigen hier zu Lande sichtbaren Werke Haukes. Doch ab Mitte der neunziger Jahre setzte er in seiner Wahlheimat Zeichen. Aber schon das „Fleckendiener“-Denkmal 1996 entstand wegen einer seit 1961 eingesetzten schleichenden Augenkrankheit nur unter „großen Anstrengungen“. Weitere Arbeiten waren der Gerberbottich, die „Akazienreiher“  und das Bergmannsdenkmal in Feggendorf. Meist war es die „Lauenauer Runde“, die ihn zu neuem Schaffen drängte. Im Januar 2008 ernannte sie ihn zum Ehrenmitglied. Mit der Familie und Freunden trauert auch der Verein „Schaumburger Künstler“ um den Mitgründer und Ex-Vorsitzenden. Am Dienstag fand eine Trauerfeier in der katholischen St. Markus-Kirche statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt später. 

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