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Turm und Wippen für mehr Spaß

Lauenau / Ausschusssitzung Turm und Wippen für mehr Spaß

Der Spielplatz am Gerhart-Hauptmann-Weg in Lauenau soll verschönert werden. In Kürze werden dort fünf Spielgeräte für rund 6000 Euro aufgestellt. Dafür haben sich die Mitglieder des Ausschusses für Jugend, Kultur, Umweltschutz und Wege am Dienstagabend ausgesprochen.

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Lauenau. „Es lohnt sich wirklich, da zu investieren“, sagte der Vorsitzende des Ausschusses, Norbert Bruhne (Grüne). Denn das Areal sei beileibe kein Abenteuerspielplatz. Wilfried Mundt (SPD) plädierte für den Vorschlag der Verwaltung, für knapp 6000 Euro Spielgeräte zu kaufen und an Ort und Stelle zu platzieren.

 Ein Sandkasten für 470 Euro, eine Federwippe für 300 Euro, eine Nestschaukel für 1000 Euro und eine Turmkombination für 3900 Euro sieht dieser Verwaltungsvorschlag vor. Ein Karussell ist bereits vorhanden und soll auch stehen bleiben.

 Karl-Heinz Bruns (CDU) plädierte für eine Balkenwippe anstelle der Federwippe. Auch über das Material der Geräte gab es unterschiedliche Ansichten. Stahl/Aluminium-Ausstattung liege derzeit im Trend. Bruhne zeigte sich jedoch auch Holz- und Kunststoffkonstruktionen gegenüber aufgeschlossen. Der Zeitgeist ändere sich schnell.

 Ferner wünschte sich Bruhne einen Baumstamm zum Balancieren. Diesen Vorschlag will der stellvertretende Gemeindedirektor Jörg Döpke prüfen lassen. Nicht möglich sei es, einen Baum zu pflanzen, den die Kinder nach einigen Jahren als Kletterbaum nutzen können. „In der Qualität pflanzen wir das nicht“, sagte der Verwaltungsmitarbeiter.

 Der Ausschuss stimmte dafür, alle von der Verwaltung vorgeschlagenen Attraktionen anzuschaffen und darüber hinaus noch die angesprochene Balkenwippe aus Douglasie-Holz zu besorgen. Diese kostet voraussichtlich 540 Euro. Döpke sicherte zu, dass die Verwaltung prüfen wird, ob sie noch etwas günstigere Preise mit den unterschiedlichen Anbietern kann.

 Noch an andere Stelle soll sich etwas an einem Lauenauer Spielplatz tun: Ein Sandkasten im Baugebiet Am Deister II ist nach Döpkes Worten so stark verschmutzt worden, dass er nun demontiert wird. Stattdessen soll eine Nestschaukel installiert werden.

 Hintergrund: Vierbeiner hinterlassen in dem Sandkasten regelmäßig ihre übel riechenden Hinterlassenschaften. Daher habe die Verwaltung jetzt quasi die Konsequenz gezogen, denn diese Form der Verschmutzung soll den spielenden Kindern nicht mehr zugemutet werden. Möglicherweise, so Döpke im Anschluss an die Sitzung, probiert die Gemeinde künftig Sandkästen mit Abdeckungen aus, was dann als Modell für benachbarte Kommunen dienen könnte. Am Gerhart-Hauptmann-Weg soll wohlweißlich kein neuer Sandkasten Platz finden. gus

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