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Unterhaltungsverband soll Aue räumen

Lauenau Unterhaltungsverband soll Aue räumen

Die Probleme mit dem Zustand der Rodenberger Aue in Lauenau sind noch immer nicht behoben worden. Jörg Döpke, Baufachbereichsleiter der Samtgemeinde Rodenberg, kündigte jetzt gegenüber Politikern in Lauenau an, dass im neuen Jahr ein erneuter Vorstoß unternommen wird, den zuständigen Unterhaltungsverband zu Abhilfe zu bewegen. Bisherige Gespräche verliefen im Sande.

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Das Wehr an der Marktstraße zu öffnen, reicht nicht, um die Versandung der Aue zu stoppen.

Quelle: gus

Lauenau. Um die Rodenberger Aue kümmert sich innerhalb der Samtgemeinde der Unterhaltungsverband 53 „Süd- und Westaue“. Mit dessen Vertretern hat der Flecken auch bereits mehrfach über die Schwierigkeiten im Lauenauer Aue-Abschnitt diskutiert.

Zuletzt hatte es im April 2014 einen Besichtigungstermin auf dem Gut Meysenbug gegeben, wo Politiker und Verwaltungsvertreter deutlich machten, wie sehr der Gewässerverlauf in dem Bereich unter der zu geringen Fließgeschwindigkeit leidet. Denn das Bachbett im Abschnitt des Aue-Nebenarms, der durch das Gut verläuft, versandet zunehmend.

Deshalb sollte das Wehr hinter der Gaststube an der Marktstraße häufiger aufgedreht werden. Denn sobald sich das Wehr öffnet, rauscht das Wasser mit höherem Tempo durch die Aue. Diese Aufgabe hat laut Döpke Lauenaus Ortsbrandmeister Klaus-Werner Volker übernommen. Und dieser kommt den Wünschen des Fleckens auch voll und ganz nach. Doch das Öffnen des Wehrs reicht nicht aus, um die Versandung der Aue zu stoppen.

Döpke hat als die eigentliche Hauptursache einen anderen Missstand ausgemacht: Am Wasserkreuz bei Lauenau müsste der Unterhaltungsverband dringend eine Räumung vornehmen. Seit Jahren weise die Gemeinde den Verband auf diese Notwendigkeit hin, doch es sei bisher nichts geschehen. Jetzt habe ein Verbandssprecher mit dem zu hohen Pegelstand des Flüsschens argumentiert, zuvor habe es andere Begründungen gegeben.

Geduld hatte die Kommune bereits seit längerer Zeit. Auch bei der Besichtigung im April 2014 auf Gut Meysenbug hatte Döpke betont, dass Anliegern an anderer Stelle seit 1995 eine Räumung der Aue versprochen werde, diese aber nicht erfolge.

Döpke betonte, er wolle keine weiteren Ausflüchte dulden. Es sei die Aufgabe des Unterhaltungsverbands, die Aue in Schuss zu halten. Und auf die Erledigung dieser Pflicht werde er mit Deutlichkeit pochen, versprach der Baufachbereichsleiter.

Döpke deutete an, dass sich der Verband offenbar mit anderen Dingen lieber beschäftigt, anstatt die wichtigen Basisarbeiten bei der Gewässerunterhaltung zu erledigen. Diese gingen aus Sicht der Kommune aber vor. Der Verband begleitete unter anderem die Renaturierungsmaßnahmen der Rodenberger Aue bei Riepen. gus

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