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Uwe Märtens bleibt an der Spitze der Rodenberger SPD

Lauenau Uwe Märtens bleibt an der Spitze der Rodenberger SPD

Während einer Mitgliederversammlung des SPD-Samtgemeindeverbandes Rodenberg ist Uwe Märtens in seiner Funktion als Vorsitzender bestätigt worden. Auch bei den Stellvertretern wird auf Kontinuität gesetzt. Karsten Sucker und Rainer Helbig bleiben weiterhin im Amt.

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Uwe Märtens steht weiterhin an der Spitze der Rodenberger SPD. Die Mitglieder schenken ihm weiterhin das Vertrauen.

Quelle: par

Lauenau (par). Konstantin Brand, Uwe Budde, Ingo Heuser, Horst Koopmann, Christiane Kowalkowski (alle Beisitzer), Karl Minne Braaksma (Kassierer) sowie Christoph Lengsfeld und Heiko Scholl (Revisoren) komplettieren den Vorstand. Der wiedergewählte Vorsitzende Märtens blickte auf ein ereignisreiches Wahljahr zurück, mit dem die Rodenberger SPD „größtenteils zufrieden“ war. Kritik äußerte Fraktionssprecher Dieter Brand. „Unsere Leistung spiegelt sich leider nicht im Wahlergebnis wider. Die Wähler sehen uns nicht als Sozialdemokraten, sondern allgemein als Politiker.“ Denen fehle es derzeit an Vertrauen und Rückhalt. Gut aufgestellt sah Samtgemeindebürgermeister Uwe Heilmann die SPD. „Sie ist die treibende Kraft in Lauenau und kümmert sich um Investitionen für die Menschen in der Region“, erklärte er.

Anlässlich der Mitgliederversammlung im Gewerbepark nutzten die beiden Landtagskandidaten Karsten Becker und Eckhard Ilsemann die Gelegenheit, sich den Rodenberger Mitgliedern vorzustellen. „Wir stehen für eine gerechte Politik“, betonte Becker, der die Kürzung der Arbeitsmarktförderung als einen „sozialpolitischen Skandal“ bezeichnete. Leiharbeit und Werkverträge würden einen Missbrauch von Arbeitsmarktinstrumenten bedeuten. „Kein Wunder, dass die Geburtenzahlen sinken, wenn sich niemand mehr Kinder leisten kann“, sagte der Landtagskandidat. Die Geschwindigkeitsregegelungsanlage an der A2 mache seiner Meinung nach zudem wenig Sinn, wenn es keine zusätzliche Verkehrsüberwachung gebe.

Ilsemann machte sich besonders dafür stark, dass nicht alleine der Flächenfaktor Aussagekraft haben dürfe, wie viel Geld ein Landkreis vom Land zur Verfügung gestellt bekommt. „Wir wurden beschnitten in den letzten Jahren“, sagte er und spielte damit auf die Kreise Nienburg und Diepholz an, die aufgrund ihrer Flächengröße Vorteile besäßen. „Es muss ein Maßstab der Gerechtigkeit her“, plädierte Ilsemann. Um jungen Akademikern, besonders Ärzten, eine Perspektive zu bieten, wolle er sich für eine verbesserte Infrastruktur in Schaumburg einsetzen.

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