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Verkehrsinsel soll bleiben

Feggendorf Verkehrsinsel soll bleiben

Die Verkehrsinsel, an der es in Feggendorf zuletzt mehrfach gekracht hatte, bleibt an Ort und Stelle. Dies hat der Bau- und Planungsausschuss des Fleckens Lauenau mit großer Mehrheit entschieden.

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Die Verkehrsinsel an der Feggendorfer Ortsdurchfahrt bleibt, wo sie ist, obwohl dort zuletzt vier Unfälle passiert sind. gus

Feggendorf. Zur Debatte gestanden hatte die Entfernung des Hindernisses. Vier Unfälle binnen eines halben Jahres haben sich an der fraglichen Stelle ereignet. Nach Einschätzung von Bürgermeister Wilfried Mundt (SPD) handelt es sich um einen Gefahrenpunkt, und nicht mehr um ein Element zur Verkehrsberuhigung. Ein Problem sind laut Mundt die Lichtverhältnisse, wenn die Sonne tief steht. Dann werden Autofahrer geblendet.
Doch er räumte ein: Genau weiß niemand, warum es an der Stelle zuletzt so häufig gekracht hat. Drei von vier Unfallverursachern waren ortskundig. Beim Vierten handelte es sich um einen Stadthäger.

Etwa zehn Jahre lang befinden sich die Verkehrsinseln in Feggendorf. Diese waren einst ein Teil des Verkehrsberuhigungskonzepts für den Ort. Damals wurde auch Tempo 30 an der Ortsdurchfahrt eingeführt. Mundt war dafür, die eine Verkehrsinsel zu entfernen, um nicht noch mehr Unfälle zu riskieren.

Doch es gab auch andere Argumente. Horst Koopmann (SPD) sah zwar ein: Die Einbuchtung stellt ein Problem dar. Er befürchtete aber, dass sich die Feggendorfer im Falle einer Entfernung endgültig von Tempo 30 verabschieden können, weil sich dann noch weniger Autofahrer an diese Geschwindigkeitsbegrenzung halten dürften. Und werde ein Fahrer von der Sonne geblendet, müsse er eben abstoppen.

Auch Wolfgang Kölling (SPD) und Karsten Dohmeyer (Grüne) waren gegen den Rückbau der Verkehrsinsel. Sie wollten andere Maßnahmen ausgelotet haben, beispielsweise zusätzliche Warnschilder, was die deutlich günstigere Lösung wäre. „Wenn der Baum dort wächst, macht der auch irgendwann mehr auf sich aufmerksam“, ergänzte Baufachbereichsleiter Jörg Döpke.

Mundt konnte sich nicht durchsetzen. Er stimmte als einziger für das Entfernen der Verkehrsinsel. Uwe Budde (SPD) enthielt sich der Stimme. Die übrigen fünf Ausschussmitglieder votierten dagegen. Nun soll lediglich das zuletzt umgefahrene Schild an der Insel erneuert werden. In der Einwohnerfragestunde erkundigte sich eine Zuhörerin, ob die Insel nicht wenigstens ein Stück versetzt werden könnte. Döpke versicherte, dass sich die Ausschussmitglieder die Stelle angeschaut, aber keine Lösung gefunden haben. gus

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