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Viel Lob für Mut und Brandmeister

90 Jahre Feggendorfer Feuerwehr Viel Lob für Mut und Brandmeister

In einem ungewöhnlich großen Rahmen hat die Feggendorfer Feuerwehr ihr 90-jähriges Bestehen gefeiert. Das von heftigen Regenfällen begleitete Fest erlebte einen großartigen Besucherzuspruch, der letztlich die Veranstalter belohnte: Nach eigenen Angaben hatten sie rund 800 Stunden allein für den Aufbau benötigt. 

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Da durften auch zivile Gäste kräftig zufassen: Beim Feggendorfer Fest erläuterte die Lauenauer Wehr ihre Rettungsgeräte. 

Quelle: nah

FEGGENDORF. Da blieb Lob nicht aus: Landrat Jörg Farr bescheinigte den Akteuren Mut. Gar mit „Respekt“ begegnete der CDU-Bundestagsabgeordnete Maik Beermann dem seit 2016 amtierenden Ortsbrandmeister. Denn Lars Raupach ist gerade mal 23 Jahre alt. „In dem Alter war ich wesentlich nervöser“, urteilte Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote.

Bürgermeister Wilfried Mundt, der in dunkler Uniform erschienen war, räumte mit einem Vorurteil auf: „Ich war eher in der Feuerwehr als bei den Schützen.“ Gemeindedirektor Sven Janisch widmete sich der aktuellen Diskussion in der Samtgemeinde: „Alle Wehren bilden Spielgemeinschaften. Nur Feggendorf bleibt allein.“ Dabei müsse das Gerätehaus wachsen. Tatsächlich finden 29 Einsatzkräfte derzeit nur 24 Kleiderhaken vor. 14 Mitglieder zählt die Jugend-, zwölf die Kindergruppe. Ein Brief sei schon an das Rathaus unterwegs, beschied ihn Raupach postwendend. Darin steht ein Neubauwunsch auf gemeindeeignem Gelände.

 „Hier gibt es keine Probleme mit dem Nachwuchs.“

Mit Urkunden geehrt wurden Joachim Hellmich, Erhard Burk und Manfred Pape nach 50 sowie Hartmut Gutke nach 40 Mitgliedsjahren.

Mit einem großen Fahrzeugaufgebot begann der zweite Festtag. Die Lauenauer Wehr demonstrierte den Einsatz von Rettungsscheren und Hebekissen. Neugierige Blicke wurden in den Einsatzleitwagen des Landkreises, auf die in Bad Nenndorf stationierte Drehleiter und in ein großes Löschfahrzeug geworfen.

Kleine Besucher durften Wissen und Geschick beweisen, um einen „Feuerwehr-Pass“ zu erringen. Die Jugendgruppe zeigte einen Löschangriff nach Wettbewerbstradition der Erwachsenen; die Kindergruppe tanzte im Festzelt. Spätestens da bestätigte sich, was Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla schon am Vorabend bemerkt hatte: „Hier gibt es keine Probleme mit dem Nachwuchs.“ nah

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